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3 Gründe, warum die CSR-Berichtspflicht gut für Sie ist

Für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern wird die CSR-Berichterstattung ab 2017 verpflichtend.

Aber auch immer mehr KMU machen die Nachhaltigkeit ihres Wirtschaftens transparent. Welche Chancen stecken für Sie als mittelständischem Unternehmer in einem CSR-Bericht?

Wir nennen Ihnen die drei wichtigsten:

1. Sie werden zum gefragten Zulieferer und Geschäftspartner

Berichtspflichtige Unternehmen müssen auch ihre gesamte Lieferkette darstellen. Ihre Zulieferer sind damit in die Berichtspflicht mittelbar einbezogen. KMU, die ihr ökosoziales Engagement bereits detailliert ausweisen, sind da nicht nur eine große Arbeitserleichterung, sondern insgesamt vertrauenswürdigere und attraktivere Geschäftspartner. Ein CSR-Bericht unterstützt also auch den Vertrieb Ihrer Produkte.

2. Sie machen Ihre Stakeholder zu informierten und aktiven Umweltschützern

Ein CSR-Bericht befriedigt nicht nur das bloße Informationsbedürfnis Ihrer Kunden, Partner und Investoren. Ein bisschen Psychologie ist auch im Spiel. Mit Ihrem Engagement erfüllen Sie nämlich eine wichtige Stellvertreterfunktion: Durch Ihre Produkte regen Sie Ihre Kunden zu nachhaltigem Konsum an. Fragt man beispielsweise Verbraucher, was sie aktiv für den Schutz der Umwelt tun, werden nicht nur Mülltrennung und Licht Ausschalten genannt. Bio-Lebensmittel und umweltfreundliche Produkte gehören zu verantwortungsvollem Einkauf. Ihre Kunden machen sich sozusagen Ihr Unternehmens-Engagement zu Eigen – da ist es doch nur logisch, dass Sie auf überzeugende Weise transparent machen, wie groß es ist.

3. Sie machen Ihr Unternehmen fit für die Zukunft

Der deutsche Mittelstand hat im Klima- und Umweltschutz international eine Vorreiterrolle. Das zeigt eine Sonderauswertung des KfW-Wettbewerbsindikators 2016, für den mehr als 3.100 kleine und mittlere Unternehmen zu ihren Aktivitäten befragt wurden. Aber auch den anderen CSR-Themen, wie gute Arbeitsbedingungen und gesellschaftliches Engagement, wird eine wachsende Bedeutung attestiert. Die CSR-Berichterstattung sorgt dafür, dass Sie sich frühzeitig mit diesen Zukunftsthemen auseinandersetzen, Risiken minimieren, sich Ziele setzen und diese im Blick behalten. Dafür lohnt sich der Extra-Aufwand.

Übrigens: Die meisten KMU bevorzugen ihren CSR-Bericht immer noch in gedruckter Form. Das hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) beobachtet. Wenn Sie dazu gehören, lassen Sie uns darüber sprechen, wie sie mit nachhaltigem Papier, Farbe und Druckproduktion noch glaubwürdiger und überzeugender auftreten.

Anna Rostovtseva von VIVASPHERA über Vermarktung von Bio-Produkten

VIVASPHERA vertreibt Feinkost aus den Regionen der deutschen Biosphärenreservate. Darunter feine Fruchtaufstriche aus Rhöner Streuobst, Weine aus dem Pfälzerwald oder Wurstwaren vom Salzwiesenrind, das zuvor auf der Insel Föhr im Wattenmeer weidete. Klingt köstlich?

Es gibt viele gute Gründe, die Produkte von VIVASPHERA zu genießen!

Auf der Weltleitmesse BIOFACH haben Sie sich erstmals vorgestellt. Welche Story erzählte Ihr Messestand, eine edles Holzzimmer mit Fenstern, durch die man in deutsche Biosphärenreservate blicken konnte?

Die Bio-Feinkost von VIVASPHERA stammt aus den Regionen der Biosphären­reservate und fördert gleichzeitig schützenswerte Tier- und Pflanzenarten. Dies können wir anhand des Vorkommens der Arten für jedes unserer Produkte mit wissenschaftlich fundierten Methoden belegen. Wir möch­ten damit den Arten­schutz stärker in den Mittelpunkt des Ökolandbaus und des Naturkost­handels stellen, dies jedoch mit Genuss und Lebensfreude verbinden.

Viel gelobt wurde auch die Gestaltung Ihrer Verpackungen. Warum ist auf den Etiketten jedes Ihrer Produkte ein anderes Tier oder eine andere Pflanze zu sehen?

Das sind die so genannten Paten-Arten jedes Produkts. Ein Beispiel: Für unseren Cabernet Blanc haben wir den Hausrotschwanz illustrieren lassen und den Wein nach dessen lateinischem Namen PHOENICUR benannt. In einem alten Kirschbaum­garten des Weinguts, neben der Rebfläche des Weines, findet dieser Singvogel Schutz und Nahrung. Die Winzer-Familie Mohr-Gutting und VIVASPHERA funktionieren in 2017 das alte Gartenhäuschen für den Artenschutz um und bringen Nistkästen sowie Insektenhotels an. Der Hausrotschwanz ist daher die „Paten-Art“ des Cabernet Blanc.

Wie verdienen Sie sich das Vertrauen der Verbraucher, dass Ihre Produkte wirklich zum Artenschutz beitragen?

Wir sind Mitglied in der Artenschutz-Allianz e.V. Das ist ein Zusammenschluss von Naturschutzverbänden und –Stiftungen, Forschungsinstituten sowie von Unter­nehmen des Naturkosthandels für den Erhalt der biologischen Vielfalt in den UNESCO-Biosphärenreservaten. Ein Kuratorium aus Ökologie-Professoren und Naturschützern prüft unser Arten-Monitoring, plant mit uns Artenschutz-Maß­nah­men sowie deren Finanzierung und überprüft später mit uns deren Erfolg.

Der Gründer von VIVASPHERA, Armin Kullmann, hat lange Jahre zur Regionalvermarktung geforscht. Kann man VIVASPHERA als wissenschaftlich fundiertes Marketing verstehen?

Ja, das kann man so sagen. Herr Kullmann hat in zwei umfassenden Grundlagen-Studien (*Vermarktung von Bio-Produkten sowie **Monitoring zur ökologischen Produktion aus Biosphärenreservaten) zum einen noch einmal umfassend aufge­arbeitet, dass ökologischer Landbau im Vergleich mit der konventionellen Land­wirtschaft positive Auswirkungen auf die Artenvielfalt hat. Er erkannte darin aber auch das Potential des Themas Biodiversität im Lebensmittel-Marketing. Dabei ist wichtig, dass die Nachhaltigkeit von Produkten nachweisbar ist. Diese Erkenntnis und Forderung brachte ihn zum Konzept der „belegbaren Bio­diver­sität“, die er als Methodik entwickelte und auf dieser Basis die VIVASPHERA GmbH gründete.

Noch eine Frage zum Vertrauen. Wir von Lokay freuen uns, dass wir das Ihre gewin­nen konnten. Was war der Punkt, an dem Sie wussten, dass wir die richtige Druckerei für Sie sind?

Als Bio-Unternehmen sehen wir es als unsere Pflicht, Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu leben, auch bei unseren Printmedien. Für uns war die Philosophie von Lokay entscheidend. Neben Öko-Druckfarben und einer nachhaltigen Papierkollektion waren die intensive Beratung und der faire Preis wichtige Argumente, die uns die Wahl erleichtert haben. Wir sind mit der Qualität und dem Service sehr zufrieden und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Anna Rostovtseva ist Kommunikationsmanagerin bei der VIVASPHERA GmbH

 

*Kullmann, A., & Jedicke, E. (2014). Machbarkeitsstudie: Vermarktung von Bio-Produkten aus den deutschen Biosphärenreservaten. Bundesamt für Naturschutz (Hg).

**Kullmann, A., & Jedicke, E. (2016). Monitoring zur ökologischen Produktion von Lebensmitteln aus Biosphärenreservaten. Bundesamt für Naturschutz (Hg).

85 Jahre Lokay – In der Tradition von Erwin und Elisa

In diesem Jahr feiern wir unser 85-jähriges Jubiläum. Allerdings hat die Umweltdruckerei von heute nicht mehr viel Ähnlichkeit mit der Druckerei der dreißiger Jahre. Und damit ist nicht nur das Gebäude gemeint, das seit 2014 mit FSC-Tannenholz aus dem Schwarzwald verschalt ist. Wir sind einen weiten, manchmal steinigen Weg gegangen, um die zu werden, die wir heute sind.

Neben unserem jetzigen Inhaber und Geschäftsführer Ralf Lokay haben zwei seiner Familienmitglieder die Druckerei Lokay entscheidend geprägt: Ralf Lokays Großvater Erwin und seine älteste Tochter Elisa.

Erwin Lokay hatte die Druckerei 1932 gegründet. Enkel Ralf erinnert sich: „Mein Großvater hat mir immer wieder gesagt, wie wichtig Sorgfalt und Begeisterung sind, wenn etwas wirklich gut werden soll. Damals war mir natürlich noch nicht klar, dass das einmal auch mein Geschäftsprinzip werden sollte.“

Die Leidenschaft für den Umweltschutz kam aber erst später. Als verantwortungsvoller Familienunternehmer hatte Firmengründer Erwin zwar auch schon nachhaltig gewirtschaftet, aber von dem strategischen Umweltmanagement, wie wir es heute praktizieren, war das noch weit entfernt.

Und auch Ralf Lokay brauchte erst Jemanden, der ihm die Augen öffnete. Dieser Jemand war Elisa. Sie kam 1991 als extremes Frühchen zur Welt, wog kaum mehr als anderthalb Kilo. Die jungen Eltern verbannten vor lauter Sorge um ihre Gesundheit alles Schädliche aus ihrem Haushalt. Als Ralf Lokay die Druckerei dann übernahm, war es für ihn ein logischer Schritt, auch hier uns Mitarbeiter, seine Kunden und die Umwelt zu schützen. In den letzten 25 Jahren haben wir aus der Druckerei Lokay die Umweltdruckerei Lokay gemacht – eine innovative Vorreiterin der Branche.

Denn wenn Ralf Lokay etwas angeht, dann macht er das konsequent – da kommt er ganz nach Erwin. Sein erklärtes Ziel: „Wir werden die umweltfreundlichste Druckerei Deutschlands!“ Nicht mehr und nicht weniger. Das war in manchen Jahren auch anstrengend, wenn beispielsweise bei laufendem Betrieb die ökologische Sanierung des Druckereigebäudes gestemmt werden musste. Natürlich ohne Einbußen bei Qualität und Zuverlässigkeit. Oder wenn wir für die anspruchsvollen Zertifizierungsprozesse buchstäblich jeden Stein umdrehen mussten. Viele Auszeichnungen schmücken die Räume unserer Druckerei – als Zeugen der Erfolge. Zweimal wurde Lokay beispielsweise „Umweltdruckerei des Jahres“. Denn die Motivation, Dinge zum Positiven zu verändern, ist uns Lokayanern längst in Fleisch und Blut übergegangen. Wir haben ein eigenes Gremium für Ideen und Optimierungen.

85 Jahre. Eine lange Zeit. Ralf Lokay: „Mein Großvater würde seine Druckerei vielleicht nicht mehr wiedererkennen – aber ich bin sicher, sie würde ihn beeindrucken.“

Wir stellen vor: Darlene Siebert

Wie Darlene Siebert zu Lokay kam, ist eigentlich eine eher ungewöhnliche Geschichte, denn sie ist sozusagen gegen den großen Strom hierher geschwommen. Der Liebe wegen ist sie aus der Metropole Berlin in die kleine und durchaus beschauliche Stadt Reinheim gezogen. In ihrer sehr klaren und pragmatischen Art beschloss sie, direkt auch hier nach dem Abitur ins Berufsleben zu starten und eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation zu machen. Vom Profil her passte sie sehr gut in unser Team und da Lokay sehr viele Kunden in Berlin hat, war die junge Großstadtdenke von Darlene Siebert natürlich auch ein weiterer attraktiver Aspekt.

Der Beginn der Ausbildung und der Arbeit bei Lokay verlief einigermaßen turbulent. Den ersten Arbeitstag hatte sie tatsächlich auf der Messe Ambiente in Frankfurt. Sie musste also gleich ins kalte Wasser springen. Sie nahm es mit Gelassenheit und freute sich über die Gelegenheit, ohne theoretische Einweisung gleich in die Praxis einzusteigen. Auf dieser und mehr als zehn weiteren  Messen und Konferenzen hat sie sehr viel über das umweltfreundliche Drucken, über die Wünsche und Bedürfnisse unserer (potenziellen) Kunden lernen und ihr Know-how immer weiter professionalisieren können. Viele von Ihnen werden ihr an der ein oder anderen Veranstaltung schon begegnet sein.

Neben vielen anderen wichtigen Projekten liegt ihr Hauptaugenmerk übrigens auch auf diesem Newsletter. Die ganze inhaltliche Koordination und alles, was dazugehört, ist ausschließlich ihr Verantwortungsbereich.

Es freut uns, dass wir ihr zum Ende ihrer Ausbildung direkt einen festen Arbeitsplatz im Marketing-Team unter der Leitung von Thomas Fleckenstein anbieten konnten. Das ist zum einen die Anerkennung für ihre guten Prüfungsleistungen. Zum anderen brauchen wir aktive Mitarbeiter, da die Anforderungen nicht zuletzt aufgrund unseres Einstiegs in die Welt der Onlineshops und unserer verstärkten Außenpräsenz gestiegen sind.

Kampagne gegen Einwegbecher: Message-to-go

Seit einiger Zeit kursiert in den sozialen Medien ein Video, das manch einem verschlafenen Coffee-Junkie die Augen mehr öffnen könnte, als ein Becher des heißgeliebten Koffeingetränks es vermag.

Der Frankfurter Radiosender You FM ist auf die Straße gegangen und ließ große Denkblasen über den Köpfen von Passanten erscheinen: Während diese nichtsahnend am Pappbecher nippen, können alle anderen ihre „Gedanken“ lesen. „Der eine Becher … ist ja wohl nicht so schlimm“ oder „Ups, nicht an die Umwelt gedacht“. Vom You FM- Team darauf angesprochen, zeigt sich, dass vielen die Größe des Problems tatsächlich nicht bewusst ist.

Etwa 320.000 Pappbecher landen in Deutschland pro Stunde im Müll. Pro Jahr sind das allein in Deutschland rund 40.000 Tonnen zusätzlichen Mülls. Der vermeidbar wäre, wenn mehr Menschen ihren Kaffee in Mehrwegbecher #umfüllen würden. 4 Millionen Aufrufe hat das Kampagnen-Video bisher, das macht Hoffnung. Machen Sie mit und verbreiten Sie diese wichtige Message-to-go! Aber vor allem: füllen Sie um!

Lokay verlost* fünf Mehrwegbecher aus Bambus. Schicken Sie eine Mail mit dem Betreff #umfüllen und Ihrer Adresse an gruenesblatt(at)lokay.de

*Einsendeschluss ist der 13. Juni 2017.
  Die Gewinner werden schriftlich von uns benachrichtigt.

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