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Unsere zwei Wünsche an die Große Koalition: Eins tun, eins lassen

Seit nicht ganz einem Monat und nach 171 Tagen haben wir eine neue Regierung. Wir wollen jetzt nicht in den Kanon derer einstimmen, die die Arbeit der GroKo schon kritisieren, bevor auch nur ein Handschlag getan wurde. Und wir verstehen auch, warum Umwelt zurzeit nicht das drängendste Thema und etwas aus dem Fokus gerückt ist. Zwar ist Deutschland beim Klimaschutz nicht mehr das kraftstrotzende Zugpferd der internationalen Gemeinschaft, aber wir haben immer noch mehr ökologischen Wumms als die meisten Nationen. Auch das öffentliche Bewusstsein ist da: Die stetig wachsenden Marktanteile von Bio-Produkten oder auch die vegane Bewegung zeigen das. Klar ist da noch viel Luft nach oben. Und es könnte, es müsste schneller gehen.

Wir wollen aber heute mal ganz konkret und konstruktiv sein und schicken unserer neuen Regierung eine sehr kurze Liste mit nur zwei Vorschlägen: Eine Sache zum Tun, und eine zum Lassen.

Die Sache, die die GroKo lassen sollte: Falsche Anreize für big failing companies setzen

Die ganze Welt schaut bewundernd auf den „German Mittelstand“. Er gilt allgemein als Grund für die schnelle Erholung Deutschlands von der Finanzkrise. Doch die Aufmerksamkeit der Berliner Politik gilt vor allem den Großen. Egal ob Versicherungen, Banken, Energie- oder Autokonzerne. Kurzfristig motivierte Liebesdienste haben ihren Preis: Es nutzt am Ende nicht einmal den Konzernen, wenn der Staat immer wieder schützend die Hand über sie hält. Es behindert Innovation. RWE und Eon mussten bereits den Preis dafür zahlen.

Die Autohersteller könnten die Nächsten sein. Obwohl deren Krise selbstverschuldet ist, zieht die Politik sie nicht zur Verantwortung für manipulierte Abgas- und Verbrauchswerte. Statt die Hersteller zu zwingen, ihre Diesel so sauber wie versprochen zu machen, statt sie also für ihre Schummeleien zur Kasse zu bitten, fließen Steuergelder in die Behebung der Folgen. Als wären die Autohersteller „to big to fail“. Sind die Autohersteller wirklich systemrelevanter als Klima, Wald und Wasser? Soll man ihnen das Verschlafen der Elektromobilität auch noch abfedern? Am Ende sind nicht nur die Besitzer von dreckigen Dieseln die Dummen, sondern wir alle. Diese Steuergelder könnten und sollten künftig besser eingesetzt werden: nicht für Big Loser, sondern für Rising Stars der Nachhaltigkeit.

Was die GroKo tun sollte: Nachhaltigkeit in öffentliche Ausschreibungen

Denn wo ist die Unterstützung für die, die alles richtig machen? Für die vielen vor allem mittelständischen Unternehmen, die sich freiwillig ein strenges Umweltmanagement auferlegen. Die nicht nur den eigenen Gewinn, sondern auch das Wohlergehen ihrer Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, der Gesellschaft und der Umwelt im Blick haben? Die Verantwortung übernehmen. Muss man ihnen wirklich das Leben schwerer machen als der konventionellen Konkurrenz? Nachhaltige Produktion sollte ein Förderthema sein. Und deshalb hier nur ein kleiner konkreter Vorschlag mit großer Wirkung: Der Staat sollte bei der Auftragsvergabe mit gutem Beispiel vorangehen und gute Beispiele fördern. Unternehmen, die beispielsweise EMAS oder Blauer Engel zertifiziert sind, sollten bevorzugt beauftragt werden. Das wäre ein Anreiz, der viele Unternehmen in Richtung Zukunftsfähigkeit und Deutschland zurück an die Weltspitze bringen könnte.

Verbraucher sind keine Chemie-Experten

 

Seit 25 Jahren steht AlmaWin für hochwertige ökologische Wasch- und Reinigungsprodukte ohne Füllstoffe, Phosphate, Chlor, Aufheller, erdölbasierte Rohstoffe sowie synthetische Rohstoffe. Auch Gentechnik und Tierversuche sind tabu. Das schwäbische Unternehmen hat zahlreiche Nachhaltigkeits- und Innovationspreise gewonnen. Mit Vertriebsleiter Ignaz Muttenhammer sprachen wir über Nutzen und Aufwand von Umweltsiegeln und über Ansprüche an ökologische Verpackungen und Druckprodukte.

 

Öko-Siegel und Zertifikate spielen bei AlmaWin eine große Rolle, wie man in Ihrer neuen Produktbroschüre* sehen kann. Dahinter stecken langwierige Verfahren, regelmäßige Audits und Produktionsanpassungen. Warum sind Siegel diesen Aufwand wert?

Stimmt, auf den ersten Blick erschließt sich der wirtschaftliche Nutzen von Öko-Siegeln nicht sofort. Der personelle, zeitliche und finanzielle Aufwand zur Erfüllung der strengen Kriterien sind nicht gerade gering. Man könnte meinen, dass wir hier einen Wettbewerbsnachteil gegenüber der konventionellen Konkurrenz haben, die das alles nicht erfüllen müssen.

 

Ist es denn kein Wettbewerbsnachteil?

Kurzfristig wiegen die Nachteile die Vorteile, zum Beispiel Image und Verkaufsförderung, nicht immer auf. Aber wir betrachten es als Investition in die Zukunft und sind damit bislang hervorragend gefahren. AlmaWin feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen und wächst stetig. Unsere Vision war und ist die Harmonie von Mensch und Natur. Diese Vision ist der Motor unseres Innovationsdrangs, unserer Suche nach Lösungen. Die Zertifizierungsprozesse helfen uns, den Weg strukturiert und konsequent weiterzugehen. Ab einer gewissen Größe ist das für Unternehmen sehr nützlich.

 

AlmaWin ist hierzulande in die Top 3 der Anbieter ökologischer Reinigungsmittel aufgestiegen. Aber Sie vertreiben Ihre Produkte außer in Deutschland in rund 30 weiteren Ländern. Wie managen Sie nicht-deutsche Siegel und Zertifikate?

Rund ein Drittel unserer Umsätze machen wir außerhalb Deutschlands – in der EU, in Asien und Russland. Mit EcoCert und Ecogarantie haben wir auch ein europäisches Siegel auf unseren Produkten. Aber Sie werden sich wundern, wie wirksam deutsche Umweltzeichen im Ausland sind. Siegel aus anderen Ländern sind im Vergleich oft wachsweich, es gibt nirgendwo strengere Kriterien als in Deutschland. Und bei der Produktqualität ist Deutschland eh Spitzenreiter. Auch im Ausland genießen unsere Produkte und Siegel also größtes Vertrauen.

 

Nicht nur Ihre Produkte und Verpackungen, auch Ihre Drucksachen sind ökologisch. Was ist da Ihre Vision?

Für unsere Flaschen haben wir einen innovativen, geschlossenen Wertstoffkreislauf entwickelt: aus recyceltem Plastik, das zu 100 Prozent in den Kreislauf zurückgeführt werden kann. Kein neuer Abfall entsteht. Und genau das ist uns auch bei Druckprodukten wichtig. Wir setzen ausschließlich recyceltes Papier mit dem FSC®-Logo ein. Die Druckprozesse sollen mit Ökostrom und wassersparend laufen, der Druck soll natürlich plastikfrei und mit mineralölfreien Farben sein. Ein spannendes Thema der Zukunft ist hier sicher Cradle-to-cradle. Bei ökologischen Reinigungsmitteln sind wir Öko-Pioniere, für unsere Drucksachen haben wir uns mit Lokay einen Öko-Pionier der Druckbranche ausgesucht, um auch hier „state of the art“ zu sein.

 

Was ist die größte Herausforderung Ihrer Branche und wie reagieren Sie im Marketing darauf?

Uns ärgert, wie die aktuelle Gesetzeslage in Deutschland und in der EU Greenwashing begünstigt oder zumindest nicht verhindert. Wir bei AlmaWin verzichten konsequent auf petrochemische Inhaltsstoffe, Konservierungsstoffe und gentechnisch vera?nderte Mikroorganismen. Andere Unternehmen nutzen die Sehnsucht der Menschen nach einem Leben in Einklang mit der Natur gewissenlos aus. Nun sind Endverbraucher halt keine Chemie-Experten. Man kann sie mit falschen oder missverständlichen Produktversprechen täuschen. Wir Öko-Unternehmen müssen als Folge um das Vetrauen der Verbraucher kämpfen. Ein weiterer Grund, weswegen wir auf die wissenschaftliche Messbarkeit und Strenge deutscher Siegel und Zertifikate setzen. Da sitzen nämlich die unabhängigen Chemie- und Umweltexperten, auf die sich Verbraucher verlassen können!

*klimaneutral und umweltfreundlich gedruckt bei Lokay

 

 

Umweltzeichen – starke Imagebotschafter auf Ihren Printprodukten

Umweltzeichen wie der Blaue Engel oder FSC sind gut für den Planeten – und für Ihr Image. Als unser Kunde müssen Sie nichts weiter tun, als sich für das passende Siegel zu entscheiden. Die strengen Auflagen der Vergabestellen haben wir bereits für Sie erfüllt. Der Sichtbarkeit Ihres Engagements für die Umwelt steht damit nichts mehr im Wege.

Damit Sie sich besser entscheiden können, haben wir für Sie einen kurzen, kostenlosen Leitfaden zusammengestellt. Darin finden Sie, neben einer tabellarischen Übersicht, die wichtigsten Fakten zu den wichtigsten Umweltzeichen. Und Antworten auf Fragen, die wir dazu häufig gestellt bekommen.

Schicken Sie uns eine Mail mit dem Betreff „Umweltzeichen Lokay“ und wir senden Ihnen den Leitfaden zu.

Klein, schwarz, stark: Upcycling-Espressotassen aus Kaffeesatz

Eine Tasse Kaffee duftet köstlich, richtig? Dass aber auch die Tasse ohne Inhalt duftet, ist einer Innovation der Berliner Firma Kaffeeform zu verdanken: Tassen aus Kaffeesatz.

Die Kaffeekaffeetassen sind leicht wie Milchschaum und extrastarke Nachhaltigkeits-Kraftpakete: Ihr Rohstoff ist in Massen verfügbarer Biomüll aus Cafés und Restaurants. Den Kaffeesatz lässt Lechner über Behinderten-Werkstätten abholen.

Spülmaschinenfest, wärmeisolierend und bruchsicher werden die Tassen dank einer Beimischung von Holzfasern und Bio-Polymeren.  Und hübsch sind sie auch noch – jede Tasse ein Unikat!

Der Kaffeegeruch verfliegt übrigens nach einigen Durchläufen in der Spülmaschine. Tee sollten Sie also besser am Anfang noch nicht daraus trinken.

 

Espressotasse/Cappuccino-Tasse mit Untertasse je 14,90 € / 19,90 €

Coffee-to-go-Becher 14,90 €

 

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