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Liebe Leserinnen und Leser des Grünen Blattes, 

zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust: Einerseits freue heftig ich mich über den sonnigen Sommer und die Möglichkeit, endlich wieder ohne Einschränkungen draußen „Party machen“ zu können. Darum haben wir unser Lokay-Sommerfest fröhlich in unserem Garten gefeiert, mit aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen, mit leckerer Erdbeer-Torte und erfrischendem Ebblwoi aus Südhessen. 

Andererseits denke ich bei jedem neuen Hitzerekord unweigerlich auch an den Klimawandel und an das drohende Scheitern der Klimaziele von Paris. Während die Eiswürfel im Softdrink klirren, wandern meine Gedanken zu schmelzenden Polkappen. Und in die Freude, dass das Fest nicht wegen Regen ausfallen musste, mischt sich die Sorge um Wälder, die nach viel zu trockenen Wintern brennen wie Zunder (wie gerade erst in Brandenburg zu beobachten war).  

Klinge ich jetzt wie ein Miesepeter, Spielverderber, Partyschreck? Tja, wir leben nun mal in extremen Zeiten  – und wir Menschen haben es in kürzester Zeit auf diesem Planeten fertig gebracht, das lebensspendende Licht der Sonne in eine tödliche Bedrohung zu verwandeln. 

Dennoch möchte ich mit Ihnen jetzt anstoßen: Auf die vielen Möglichkeiten, die wir noch haben, das Ruder rumzureißen! Auf Energiesparen! Auf Müllvermeidung! Auf ressourcenschonendes, klimafreundliches Produzieren! Auf neue Umwelttechnologien! Und auf Sie, die Sie bei alldem mitmachen! Wie wir natürlich auch! 

Auf das Leben und auf uns! Hoch die Gläser! Prost! 

Ihr  

Ralf Lokay 

PS: In diesem Newsletter lassen wir Sie erstmal(s) in unsere Taschen schauen! Und das sind natürlich nicht irgendwelche Taschen, sondern Müll vermeidende

 

Es gibt ein Leben nach dem Druck

Sie fragen sich jetzt bestimmt: Holla, was sind denn das aber für farbenfrohe Schönheiten? Geschmeichelt antworten wir: Das, meine Lieben, sind unsere umweltfreundlichen Upcycling-Taschen! Sie sind schön und obendrein wasserabweisend und extrem robust.  

Aber der Reihe nach: Beim Offsetdruck wird die Farbe mittels Gummitüchern von der Druckplatte auf den Bedruckstoff aufgebracht. Diese Tücher werden wiederverwendet und das Material ist super stabil, es hat ja einiges an – verzeihen Sie den Kalauer! – Druck auszuhalten. Aber irgendwann bekommnen auch die besten Drucktücher kleine Unebenheiten und das reicht dann schon, um als Müll entsorgt zu werden. 

Da wir Müll lieber vermeiden, als ihn nur zu reduzieren, haben wir uns mit Airbag Craftworks zusammengetan, die in einem unserer Nachbarorte schöne Dinge, Mode und Recyclingtaschen herstellen. Ihre internationale Erfolgsgeschichte fing in den Neunzigern mit quadratischen DJ-Schallplatten-Taschen aus alten Luftmatratzen an. Heute machen sie mit nachhaltigen Kooperationen mit dem Clean Ocean Projekt (oder unserer Umweltdruckerei) von sich reden.  

Jede der schicken Messenger-Bags aus unseren alten Drucktüchern ist ein Unikat. Je nach Druck-Historie leuchten sie mal türkis, changieren von hell- bis sattgrün oder von blau bis ultramarin. Sie haben unfassbar viel Stauraum und praktische Innenfächer – was uns auf eine Idee für diesen Newsletter gebracht hat: 


What´s in my bag?

Die VOGUE lässt regelmäßig Celebritys den Inhalt ihrer Taschen vorstellen. Das können wir auch! Wir haben unsere Lokay-Äquivalente zu Kendall Jenner, Anke Engelke und Bill Kaulitz gefragt... 

What’s in your bag? – Das Lokay -Team lässt sich in die Taschen schauen 

 

What’s in your bag, Ralf Lokay? 
  • Immer Taschentücher! Aber nur solche, die sanft zu Ralfs empfindlichen Näschen UND zur noch sensibleren Umwelt sind: „Recycling Extra Soft“ mit dem Blauen Engel vom memo-Versand (Ist ein Kunde von uns, aber diese Empfehlung kommt unabgesprochen und von Herzen!) 

  • Bio-Bonbons: Auch sein Hals braucht eine Extra-Portion Zuwendung. Ralf hat überall Bonbons deponiert. In seinem Schreibtisch, im Meetingraum und natürlich auch in seiner Drucktuchtasche. Aktueller Liebling: Alpenbauer Ingwer-Kräuter   

  • Ringbuchplaner, Kuli und Leuchtmarker: Der Planer bekommt jährlich neue Seiten, in die Ralf Notizen zu seinen Kund:innenbesuchen schreibt und leuchtmarkiert. 

  • Visitenkartenetui für eigene und neu gesammelte Visitenkarten, denn Ralf erträgt es einfach nicht, wenn schöne Druckprodukte frei in Taschen herumfliegen, abstoßen oder gar verknicken. Wer die Visitenkarte nicht ehrt, ist den Kontakt nicht wert! 

  • Lippenpflegestift von Lavera und ... 

  • ... Weleda Citrus Hand- und Nagelcreme... So langsam wächst in uns die Erkenntnis, dass unser Chef ein kleiner Pflege-Junkie ist! 

  • Geldbeutel, Handy   

  • Die Lokay-Papierkollektion gehört zur Grundausstattung eines Mannes mit der Mission, den Anteil von Recycling- und Umweltpapiere in der Welt noch weiter zu erhöhen. (Bestellung hier

Drei neue Gesichter bei Lokay


Anja Wolff-Abel, neues Gesicht der Auftragsbetreuung

Anja unterstützt uns ab sofort bei der Auftragsbetreuung und demnächst auch im Marketing. Sie ist ein „kommunikativer Kreativ-Mensch“ und macht nicht nur eigene Filmprojekte – sie hat auch einen (werbefreien!) Youtube-Kanal und gibt Seminare zu Umweltbildung. Mit Robin Wood und der Naturschutzjugend NAJU hat sie in Brandenburg, wo sie ursprünglich herkommt, mal ein Projekt zur Recyclingpapier-Förderung ins Leben gerufen und geleitet. Mit Seminaren und Youtubevideos will sie auch weitermachen, aber als sie über das Netzwerk Naturpädagogik mitbekam, dass Lokay ein spannender Arbeitgeber ist, wo Aufklärung zu handfester, umweltfreundlicher Umsetzung führt, hat sie sich einfach mal initiativ beworben. Und – zack – die Biochemie stimmte und unsere Ideale passten zueinander! Seien Sie also gespannt auf unsere gemeinsamen Projekte mit der Meisterschülerin für Medienproduktion Bild & Ton.


Hans Eisenhauer, neues Gesicht in der Produktion

„Kannst du einen Schraubenzieher und Schraubenschlüssel halten?“, wurde Hans gefragt, als er sich auf eine Job-Anzeige hin bei uns meldete. „Na klar!“, war seine Antwort, denn er kann sie nicht nur halten, der begeisterte Gamer schraubt sogar seine Computer aus Hardware-Komponenten selbst zusammen. Das fanden wir recht beeindruckend!

Unsere Druckmaschinen, in die zum Beispiel Druckplatten in Klemmschienen eingespannt werden müssen, erfordern natürlich andere Handgriffe, und davon auch nicht wenige. Aber wie lautet sein Motto doch so schön: „Man kann nur machen, was man kann – und wenn man es nicht kann, bringt man es sich halt bei.“ Auch das gefiel uns gut. Und wenn er sich mal was nicht selbst beibringen kann, sind ja auch noch die Kolleg:innen da.

Seit 21. März kommt Hans nun jeden Tag aus dem benachbarten Groß-Bieberau angeradelt und unterstützt uns in der Produktion.


Torben Liebeskind, noch ein neues Gesicht in der Produktion

Torben musste seine Selbständigkeit schweren Herzens aufgeben. Wegen Corona brach nämlich die Logistik seines Im- und Exports von Autoteilen zusammen. Danach war er als Zeitarbeiter hier und dort beschäftigt, zuletzt bei einem Autoteile-Hersteller. Zwei Dinge gefielen ihm dort nicht besonders: zum einen der schlechte Umgang mit den Mitarbeiter:innen und zum anderen die gedankenlose Materialverschwendung. Er kann es auch nicht leiden, wenn ansonsten einwandfreie Dinge weggeworfen werden, nur weil man sich nicht die Mühe macht, sie zu reparieren.

Letztens hat er den Wagen einer Bekannten gerettet. Sie war verzweifelt, weil sie von ihrem knappen Geld schon fast 1.000 Euro in einer Werkstatt lassen musste. Ein Teil nach dem anderen wurde ausgetauscht, ohne dass der Fehler gefunden wurde. Viele Werkstätten können nur noch das: Teile austauschen, sagt Torben. Die wüssten gar nicht mehr, wie ein Auto funktioniert.

Unsere ressourcenschonende Nachhaltigkeitsstrategie hat ihn gleich für Lokay eingenommen. Seit November ist er in unserer Produktion und genießt die Sicherheit eines festen Arbeitsverhältnisses. Zu unserem Glück haben wir auch seinen Arbeitsklima-Test bestanden: Die Kolleg:innen seien füreinander da und: „man muss oft nicht mal sagen, wenn was ist, denn die merken das schon!“

Ralf ruft auf:

Machen Sie die Umwelt-Charta mit Power noch stärker!

Unser Chef Ralf war am 03.05. bei der Jahreskonferenz der Initiative nachhaltiges Wirtschaften. Die Wirtschaftsinitiative ist ein Ort, wo sich Unternehmen jeder Größe, Kammern, Verbände, Gewerkschaften und Bildungseinrichtungen gegenseitig unterstützen und motivieren können, umweltfreundlicher zu werden, sowie Hilfsangebote und Förderungen finden.

Über 100 Mitglieder haben jetzt im Vorfeld der Konferenz die Charta Nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet. Vom Öko-Fleischermeister über die Sozialbank bis hin zum nachhaltigen Energieversorger. Sehr zur Freude der hessischen Umweltministerin Priska Hinz. Doch in der Liste der Unternehmen ist auch noch Platz für: Sie!

 
Ralfs Aufruf: Verstärken Sie uns!

Ralf ist ehrenamtlich Teil des 15-köpfigen Lenkungsgremiums. „Wer hier in Hessen die Welt im Blick hat und zukunftsfähig sein will“, sagt er, „wer die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen dabei als Kompass hat und reaktionäres Wirtschaften auf Kosten von Gemeinschaft und Umwelt ablehnt, den rufe ich auf, mindestens unsere Charta zu unterzeichnen, besser noch, sich unserer Initiative anzuschließen!“

Hier geht’s in die Zukunft.


Save the date:

Am 29.09. organisiert die Initiative nachhaltiges Wirtschaften einen hessischen „Tag der Nachhaltigkeit“. Mehr Infos folgen.

Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird teilweise lediglich die weibliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat allein redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.

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