"Grünes Blatt"
Der nachhaltige Newsletter von Lokay
März 2026
Liebe Leserinnen und Leser des Grünen Blatts,
am 15. März, dem Tag der Kommunalwahl in Hessen, durfte ich im Wahllokal meine Kreuze auf einem für mich sehr besonderen Stück Papier machen. Kurze Zeit vorher war dieses nämlich durch unsere Druckmaschinen gelaufen.
Der Auftrag hatte es in sich! Für eine so große Auflage hatten wir wenig Zeit: Denn wenn Kandidat:innen und Listenplätze feststehen, müssen vor der Wahl noch Musterstimmzettel gedruckt werden. Damit können Wähler:innen die Stimmvergabe, das Kumulieren und Panaschieren, vorab durchdenken. Zwischen Druckfreigabe und Auslieferung der Musterstimmzettel lagen gerade mal drei Werktage.
Zum Glück sind wir eine Unternehmensgruppe mit mehreren Standorten. Mit vereinten Kräften haben wir alles rechtzeitig und sauber abgeliefert. Unsere große Expertise mit Recycling-Dünndruckpapier hat dabei ebenfalls nicht geschadet.
Ich war vermutlich der einzige Hesse, der im Wahllokal außer auf die Namen der Kandidat:innen auch auf die Qualität der Stimmzettel geachtet hat. In Frankreich sagt man dazu: déformation professionnelle.
Für alle anderen ist ein Stimmzettel nicht mehr und nicht weniger als ein Stück papierne Demokratie.
Aber unter uns: Es war ein gutes Gefühl, zu diesem wichtigen demokratischen Akt beigetragen zu haben.
Herzlich
Ihr Ralf Lokay
Generationenübergreifend im Unternehmen
Nachhaltigkeit heißt für uns nicht nur Recyclingpapier und Ökostrom. Es geht auch darum, wie wir zusammenarbeiten.
Weil die D.O.G. ein Familienunternehmen ist, denkt die Eigentümerfamilie Gaß naturgemäß in Generationen. Diese Haltung prägt die gesamte Gruppe: Beziehungen sind hier nichts Kurzfristiges. Sie sollen wachsen, weil sie bleiben – und mit ihnen die Menschen.
Das kommt an: Es passiert gar nicht so selten, dass Mitarbeitende uns in der eigenen Familie weiterempfehlen.
Ein paar unserer "Family-Affairs" möchten wir Ihnen hier persönlich vorstellen …
Die doppelte Angela De Francesco
Angela De Francesco, Schichtleiterin in der Druck-Weiterverarbeitung, hat ihre Falzmaschinen im Griff und führt ihr Team seit über zehn Jahren mit ruhiger Energie. Sie liebt ihren Beruf bei der D.O.G..
Umso größer war die Verwunderung in der Personalabteilung, als sich Angela im Sommer 2023 – mitten in einer Krankmeldung – plötzlich auf eine Stelle in der Sachbearbeitung bewarb. Wollte Angela sich neu erfinden? Oder war es ein Scherz? „Wollen wir doch mal sehen, ob jemand zum Gespräch erscheint", dachten sich die Personaler*innen.
Zum Gespräch kam dann: eine zweite Angela De Francesco. Die Nichte. Gleicher Name, andere Laufbahn – und genau die Richtige für den Job im Innendienst.
Seitdem arbeiten bei uns zwei Angelas De Francesco.
Ein Hinweis zur richtigen Zeit: Marc und Stephan Freidel
Marcs Vertrag bei einer Leiharbeitsfirma wurde nicht verlängert – die Auftragslage war durch den Corona-Lockdown eingebrochen. Sein Vater Stephan wusste, dass die D.O.G Leaflet suchte. „Willst du nicht zu uns kommen?“, fragte er. Und weil sein Vater hier sehr zufrieden war, bewarb sich der Sohn.
Nach dem Vorstellungsgespräch ging alles schnell: Schon eine Woche später standen die beiden in derselben Produktionshalle – wenn auch in unterschiedlichen Bereichen. Heute ist Marc Versandleiter des Standorts.
Enge Verbindung: Anna und Wiktoria Letowska
Wiktoria arbeitete schon länger bei der D.O.G. Leaflet, als sie anfing, sich Sorgen um ihre Mutter zu machen. Annas Arbeit war damals körperlich sehr anstrengend.
Also erzählte Wiktoria vom Arbeitsklima, vom guten Team – und davon, dass die Arbeit an den Falz- und Packmaschinen leichter ist. Anna bewarb sich und wechselte zu D.O.G..
Heute arbeiten beide in der Weiterverarbeitung. Sie fahren meist gemeinsam zur Arbeit, verbringen die Pausen zusammen und stimmen ihre Schichten aufeinander ab. „Die Pausen reichen halt nicht, um alles zu besprechen, was wir uns zu sagen haben“, sagt Wiktoria – und lacht.
Die ganze Familie Weigand (fast)
Bei Familie Weigand kam einer nach dem anderen zur D.O.G.: zuerst Michael, dann seine Frau Sabine – und später auch Sohn Evan als studentische Aushilfe.
Sie arbeiten zwar an unterschiedlichen Standorten, haben aber immer wieder Berührungspunkte. Sabine hat in der Weiterverarbeitung schon öfter Packungsbeilagen in der Hand gehabt, die ihr Mann gedruckt hat. Sie erkennt das am Namenskürzel und kann sich dann eine kleine Bemerkung nicht verkneifen: „Ich hab schon gesehen, was du da wieder gedruckt hast.“
Es gibt noch einen weiteren Sohn. Der arbeitet woanders in der IT. „Ich kann ja gar nicht mitreden“, scherzt er gelegentlich. Ganz außen vor ist er trotzdem nicht – zu Firmenfesten nehmen ihn die anderen mit.
Mutter und Tochter: Silke und Brianna Shepherd
Bei der D.O.G. Pharmaservice wird morgens gemeinsam gefrühstückt. Da sitzt man zusammen, bevor es losgeht – und natürlich wird dabei auch über die Arbeit gesprochen. Wenn sich Herstellungsleiterin Silke Shepherd und ihre Tochter Brianna dagegen privat zum Abendessen treffen, ist die Arbeit tabu: „Ich will dann Feierabend haben!“, sagt Silke.
2021 schlug sie ihrer Tochter vor, als Minijobberin ins Unternehmen zu kommen. Dann kam Corona, und jede helfende Hand wurde gebraucht. Aus ein paar Stunden wurden mehr – und schließlich eine Festanstellung.
Schwiegervater und -sohn: Ralf Lokay und Jonas Muhly
Es ist Wochenende. Ralf steht am Grill, wendet das Bio-Kotelett und fragt nach dem Stand bei der Cradle-to-Cradle-Zertifizierung. Die Arbeit lässt ihn nie ganz los – sein Schwiegersohn in spe antwortet entspannt. Die beiden haben sich in den letzten Jahren eben gut kennengelernt. Besser als üblich, wenn jemand in die Familie einheiraten wird.
2017 packte Jonas als studentische Aushilfe bei einem Großauftrag der D.O.G. Lokay Umweltdruckerei zum ersten Mal mit an. Weil Jonas die Ernsthaftigkeit schätzte, mit der Ralf das Thema Nachhaltigkeit vorantreibt, blieb er. Heute ist Ralf für die nachhaltige Transformation der D.O.G. Gruppe verantwortlich, Jonas ist Nachhaltigkeitsmanager.
Wichtig ist beiden: „Nicht nachtragend sein, wenn's bei der Arbeit mal nicht optimal lief.“ Spätestens wenn das Kotelett auf dem Teller liegt, muss die Arbeit vom Tisch sein.
Gemeinsames Vorstellungsgespräch: Gunter und Marius Würzebesser
Noch ein Vater-Sohn-Gespann. Die beiden hatten sogar ein gemeinsames Vorstellungsgespräch und wurden gleichzeitig eingestellt. Heute ist Gunter der Vorgesetzte seines Sohns Marius.
Das hat nicht nur Vorteile wie den intensiveren Austausch. „Ich verlange von ihm mehr als von anderen“, sagt Gunter offen. Bei seinem Sohn drückt er kein Auge zu, wenn er nach der Nachtschicht zu müde ist, um die Maschine für den nächsten Tag zu rüsten. Marius kommt damit klar: „Für mich ist das ein Ansporn.“
Schichtleiter²: Stefan und Brenden Richter
Stefan Richter und sein Sohn Brenden arbeiteten schon vor der D.O.G. in derselben Buchbinderei. Als das Unternehmen wirtschaftlich strauchelte, wurde Stefan entlassen und wechselte zu uns. Doch als Brenden ihm folgen wollte, zögerten wir. Einem Mitbewerber den Azubi "wegschnappen"? Das macht man nicht. Aber dann wurde klar, dass die Firma Brenden keine Perspektive bieten konnte. Unser Gewinn! Heute sind beide Schichtleiter bei der D.O.G. Leaflet.
Die besondere Rolle der Azubis bei der D.O.G.
Trommelwirbel: Wir sind „Ausbildungsbetrieb des Jahres“.
Klingt gut. Aber was machen wir konkret anders? Vor allem ist das wohl unser Peer-to-Peer-Konzept:
Zu Beginn vereinbaren wir mit jede:r, die sich für eine Ausbildung bei uns interessiert, ein Praktikum. Das Besondere: Die Praktikant*innen werden unseren Azubis zugeteilt. Denn die können schließlich am besten zeigen, wie Ausbildung bei uns wirklich läuft – und "checken", ob jemand ins Team passt. Am Ende geben sie eine Bewertung ab, die bei der Entscheidung Gewicht hat.
Auch bei Recruitingmessen oder Job-Speed-Datings sind immer Azubis dabei. Wenn dann Vorstellungsgesprächen folgen, geht Ausbildungskoordinator Dennis Härtling gemeinsam mit den Azubis die Kandidat:innen durch: Lebensläufe lesen, Fragen entwickeln, einordnen, was passt – und was nicht.
Unsere Azubis sollen nämlich von Anfang an wissen, dass sie ihren zukünftigen Arbeitsplatz und ihre Teams mitgestalten. Nebenbei lernen sie dabei selbst eine Menge: Wer andere anleitet, muss beobachten, einschätzen und Feedback geben. Selbst zurückhaltende junge Leute blühen in dieser Rolle oft auf.
In interdisziplinären Azubi-Projekten arbeiten sie außerdem abteilungsübergreifend zusammen und lernen, wie unterschiedlich die Perspektiven und Aufgaben im Unternehmen sind.
Unterstützung bekommen die Azubis natürlich auch selbst: Neben dem wöchentlichen Theorieunterricht (zusätzlich zur Berufsschule) gibt es bei Bedarf Nachhilfe – nicht als Frontalunterricht, sondern als Gruppending. Und wenn es darüber hinaus mal hakt, ist Dennis da: bei Prüfungsstress, Wohnungssuche oder auch mal bei einem Termin auf dem Amt.
Applaus für den SV Wehen Wiesbaden:
Fußball mit sozialer Wirkung (und unsere Klatschpappen klatschen mit)
Wer schon mal live im Stadion war, kennt diese unvergleichliche Atmosphäre. Die Fan-Montur in Vereinsfarben, die Fangesänge, die La Ola-Wellen, der Jubel. Und natürlich das synchrone Klatschen, das durch die Ränge rauscht. Wem der Sound der eigenen Handflächen nicht reicht, greift zur sogenannten Klatschpappe. Die macht ordentlich Bumms. Beziehungsweise Klatsch.
Beim Heimspiel des SV Wehen Wiesbaden gegen Hansa Rostock in der BRITA-Arena wurde letzte Woche mit diesen Klatschpappen nicht nur die eigene Mannschaft angefeuert – indirekt wurde auch der Weltwassertag (22. März) geehrt:
Als Sponsor des SV Wehen Wiesbaden haben wir 4.000 Klatschpappen aus Recyclingpapier produziert. Der gute Grund: Bei der Herstellung wird rund 80 Prozent weniger Wasser verbraucht als bei Frischfaserpapier*.
Die wassersparenden Klatschpappen waren aber nur ein Teil der Aktion zum Weltwassertag: BRITA machte seinen Stammplatz als Hauptsponsor auf dem SVWW-Trikot frei. Das eigens gefertigte Sondertrikot trug das Logo von Plan International. Und pro verkauftem Ticket ging ein Euro an das Projekt „Sauberes Wasser für Ghana" der Organisation.
Alf Mintzel, Leiter Vertrieb beim SV Wehen Wiesbaden, sagt:
„Die Übernahme sozialer Verantwortung ist ein wichtiger Bestandteil für die Verankerung des SVWW in der Region. Mit Plan International haben wir einen starken Partner an der Seite, mit dem wir Aufmerksamkeit und Unterstützung für die Themen Gleichberechtigung und sauberes Wasser erzielen möchten."
Die Sondertrikots ("Matchworn"!) wurden im Anschluss verlost.
*Quelle: Aktualisierte Ökobilanz von Grafik- und Hygienepapier, Umweltbundesamt, 2022
Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird teilweise lediglich die weibliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat allein redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.
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