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"Grünes Blatt"

Der nachhaltige Newsletter von Lokay



Zwischen Anspruch und Realität: unser Weg zu weniger Plastik

Liebe Leserinnen und Leser des Grünen Blattes,

Life in plastic, it’s fantastic?

Das gilt nur für Barbie in ihrer Plastikwelt. Für alle anderen (und für unsere Welt) ist Plastik längst ein globales Umweltproblem: Enorme Mengen an Abfall landen in Deponien, Verbrennungsanlagen oder direkt in die Umwelt und gefährden Mensch, Tier und Ökosysteme. Kurz: Wir ersticken förmlich im Plastikmüll.

Gleichzeitig ist Plastik praktisch. Es schützt, hält zusammen, dichtet ab. Deshalb lässt es sich nicht immer per Knopfdruck ersetzen. Und trotzdem ist genau das unser Ziel bei der D.O.G. Was also tun? Nachdenken. Alternativen suchen. Lösungen entwickeln. Und vor allem: testen.

Manchmal geht das schnell und unkompliziert. Bei D.O.G. Lokay in Reinheim haben wir vor einigen Jahren die Versandtaschen aus Kunststoff durch Varianten aus Zellstoff ersetzt. Das Produkt war am Markt verfügbar – wir mussten es nur einsetzen. Keine unerwünschten Nebenwirkungen. Deshalb stellen wir in diesem Jahr die gesamte D.O.G.-Gruppe darauf um.

Manchmal braucht es allerdings Geduld, viele Tests und ein paar Ehrenrunden. Dann entstehen Lösungen, auf die wir sehr stolz sind. Wie auf unsere transparenten Papieretiketten, die wir bei D.O.G. exklusiv? herstellen. Sie ersetzen Etiketten aus Folie – und tun trotzdem genau das, was sie sollen.

Manchmal führen Tests aber auch nicht zum gewünschten Ergebnis. So geschehen bei der Palettenumwicklung ohne Folie. Wir hatten große Hoffnungen – nicht zuletzt, weil IKEA hier bereits erfolgreich pilotiert hatte. Also haben wir selbst getestet. Und waren am Ende leider schief gewickelt. Für unsere Anforderungen hat das nicht funktioniert. Da hilft kein Schönreden, sondern nur: weiterdenken, weitersuchen, weiter testen. Unser nächster Ansatz: Mehrwegpaletten.

Davon erzählen wir in diesem Newsletter: Von der Suche nach einem life without plastic – und von dem, was wir auf dem Weg dahin schon erreicht und gelernt haben.

Plastikfreie Grüße

Ihr Ralf Lokay

 

Transparente Etiketten aus Papier statt Plastik

Packungsbeilagen sollen ordentlich bleiben. Nicht aufgehen. Nicht verrutschen. Und vielleicht auch so gesichert sein, dass man sieht, dass sie unberührt sind. Genau dafür gibt es Verschluss- und Versiegelungsetiketten.

Fast immer bestehen sie aus Folie. Also aus Plastik. Für uns bei der D.O.G. Gruppe war das Anlass, eine Alternative zu entwickeln. Nämlich Etiketten, die diese Aufgaben genauso zuverlässig übernehmen – nur eben papierbasiert.

Das Besondere daran: Das Papier ist transparent. Nicht aus ästhetischen Gründen, sondern aus ganz praktischen. Texte, Hinweise oder Pflichtangaben dürfen oder sollen nicht verdeckt werden.

Der eigentliche Vorteil zeigt sich spätestens beim Entsorgen. Wird eine Verpackung mit Papieretiketten verschlossen, kann sie komplett ins Altpapier – das so genannte Mono-Stream-Recycling.

Klingt nach einem kleinen Detail. Ist es auch. Aber genau solche Details entscheiden darüber, ob Verpackungen zukunftsfähig sind.

Wenn auch Sie ein Auge für Details haben und Kunststoff einsparen möchten, lohnt sich ein Blick auf diese Etiketten. Sprechen Sie mich gern an: lokay(at)dog-darmstadt.de

 

Die plastikfreie Palette: Anspruch, Tests – und ehrliche Grenzen

Plastik fällt auch dort an, wo man es dem Produkt nicht ansieht: beim Bündeln, Schützen und Transportieren. Genau hier haben wir bei der D.O.G. mit einem großen Kunden angesetzt und drei Tests für unsere gemeinsame Vision einer komplett plastikfreien Palette mit Packungsbeilagen durchgeführt.


Unser erster Schritt: Banderolieren ohne Kunststoff

Packungsbeilagen werden für den Transport stark gefalzt und gebündelt – üblicherweise mit Kunststoffbanderolen. Im Projekt haben wir stattdessen Papierbanderolen getestet.

True Paper kann im Altpapier entsorgt und recycelt werden, ist plastikfrei, besteht zu über 95 % aus Papierfasern, der Rest ist eine Beschichtung aus wasserbasiertem Klebstoff.

--> Ergebnis: funktioniert zuverlässig – und ist eine echte Alternative.


Unser zweiter Schritt: Einschweißen – muss das sein?

Als Nächstes haben wir geprüft, ob die gebündelten Päckchen wie bisher zusätzlich in Folie eingeschweißt werden müssen. Dafür haben wir die Beilagen papierbasiert banderoliert, den Karton oben und unten mit Graukarton geschützt, alles zweifach mit Papierklebeband gesichert und das Gebinde-Etikett direkt auf dem Deckel angebracht.

--> Ergebnis: passt. Ein kompletter Verpackungsschritt – und damit eine erhebliche Menge Kunststoff – konnte entfallen.


Unser dritter Schritt: Die Palettenumwicklung … der Knackpunkt

Am anspruchsvollsten war die Umwicklung der Palette selbst. Wir haben Stretchpapier getestet, das überzeugte jedoch weder in Stabilität noch im Handling.

Auch Paper Wrap, eine papierbasierte Lösung, die unter anderem von IKEA erfolgreich erprobt wurde, haben wir geprüft.

In unserem Fall zeigte sich jedoch: Das Material ist für unsere halbautomatischen Maschinen nicht geeignet und der Feuchtigkeitsschutz nicht ausreichend.

--> Ergebnis: Für unsere Anforderungen aktuell leider keine praktikable Lösung. Unser nächster Ansatz: stabile Mehrwegpaletten.


Unser Fazit: Nicht alles geht sofort – aber alles bringt uns weiter

Die Tests haben gezeigt: Teile der Vision einer komplett plastikfreien Palette können wir heute schon umsetzen, andere noch nicht. Entscheidend ist für uns, nicht nachzulassen und weiter nach Lösungen zu suchen, die auch unter realen Bedingungen funktionieren.

Noch Fragen, Anmerkungen oder Lust auf einen Praxistest? Wir mögen Projekte, die uns und unsere Kund*innen wirklich voranbringen. Melden Sie sich gern bei uns: lokay(at)dog-darmstadt.de

Unsere neuen Nasenspray-Etiketten: Weniger Material, gleiche Leistung

Immer nachhaltiger zu werden heißt nicht nur, Alternativen zu suchen – sondern bestehende Lösungen weiterzudenken. Ein Kunde der D.O.G. Label suchte nach einer Alternative mit geringeren CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen PE-Folien. Deshalb haben wir das Thema von Grund auf neu gedacht.

Gemeinsam mit dem Papierhersteller Fedrigoni machten wir uns also an die Entwicklung eines Etikettenmaterials, das dünner ist als die bisherige Standardlösung. Denn die Materialdicke ist ein großer Hebel bei der Umweltleistung: ein geringerer Einsatz von Plastik, Energie und Wasser in der Herstellung (und damit niedrigere CO₂-Emissionen), mehr Etiketten pro Rolle, weniger Müll.

Die Herausforderung: keine Abstriche bei Qualität, Verarbeitung oder Maschinenlauf! 

Das Ergebnis: PE TCX Gloss White 65. Ende Januar 2026 haben wir dieses Material als innovatives Produkt auf der Pharmapack vorgestellt!

 

 

„Wir stanzen und bedrucken PE TCX Gloss White 65 nun schon seit einiger Zeit. Und das Beste daran ist, wenn der Leiter unserer Druckabteilung sagt: ›In der Handhabung gibt es keinen Unterschied zur bisherigen Standardversion PE 85.‹“

 

Anna-Carin Speneder-Magnet, Head of Business Development, D.O.G. Label

 

Haben auch Sie kleine Produkte, denen nachhaltigere Etiketten gut zu Gesicht stehen würden? a.speneder(at)dog-label.de

Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird teilweise lediglich die weibliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat allein redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.

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