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Liebe Leserinnen und Leser des Grünen Blattes,

wie viel ist es Ihnen wert, einen Fehler zu vermeiden, der Ihrer Firma, Ihrer Zielgruppe und dem Rest des Planeten schadet? Die Kosten, ihn zu vermeiden, betragen vielleicht ein paar hundert Euro. Bei einem neuen Kunden, bei dem ich vor einer Weile zum Beratungsgespräch war, waren es genau 1.473 Euro, die den Unterschied ausmachten.

Aus meiner Praxis: Das Papier-Dilemma

Wir besprechen ein größeres Druckprojekt: Ein Katalog, der mit einem Umweltlabel versehen werden soll, weil die Firma ihr Engagement zeigen möchte. Als ich vorschlage, von Frischfaserpapier auf Recyclingpapier umzusteigen, zögert mein Gegenüber. „Theoretisch eine gute Idee, aber auf grauem Papier kommen unsere Produkte nicht zur Geltung“, sagt er. „Außerdem besteht mein Chef auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.“

„Recyclingpapier hat heute alle Eigenschaften und Weißegrade, die Sie sich wünschen“, beruhige ich ihn. „Und zusätzlich noch eine versteckte Qualität ...“ Der günstigere Preis von Frischfaser täuscht nämlich: Immer werden dafür Wälder gerodet, Tiere vertrieben, Chemikalien eingesetzt, Zellstoff durch die Welt kutschiert – mal aus besseren, mal aus schlechteren Quellen. Klima und Umwelt werden bei der Frischfaserherstellung aber immer stärker belastet als bei Recyclingpapier. Auf meiner Rechnung für den Katalog stünde unterm Strich zwar eine geringere Summe, denn die Umweltbelastung bezahlt die Allgemeinheit. Aber die ist, was Umweltsünden betrifft, zunehmend sensibilisiert. Mein Kunde zahlt also eigentlich drauf: mit einem erhöhten Risiko für seine Kommunikation nach außen.

„Wenn Sie von Ihrer Liebe zur Natur sprechen, das aber auf einem Medium tun, das diesem Wert widerspricht, schaden Sie Ihrer Glaubwürdigkeit“, sage ich. „Auf Frischfaserpapier verewigen Sie Ihre Inkonsequenz.“ Ich mache einen Preisvergleich: „Mit Blauer Engel-zertifiziertem Recyclingpapier kostet der Katalog 1.473 Euro mehr, das sind knapp 6% Ihrer Gesamtkosten. Zu viel?“

„Hm, wenn ich bedenke, wie viel Geld wir allein für die wohlklingenden Katalogtexte ausgeben ...“, sagt mein Kunde und nickt. „Ich erkläre meinem Chef, dass das falsche Papier eine Schwachstelle wäre.“

Kostenloser Leitfaden in Planung – Machen Sie mit?

Ich erlebe das regelmäßig: Der Wille zu nachhaltigem Handeln ist da, aber der Weg ist mit Zweifeln und praktischen Hürden gepflastert. Das brachte mich auf die Idee, einen Argumentationsleitfaden zu entwickeln, der alle Vor- und Nachteile transparent darstellt. Den Anfang machen wir in dieser Newsletter-Ausgabe.

Für den Leitfaden bitte ich Sie um Ihren Input: Schreiben Sie mir, welche Zweifel Sie bislang davon abgehalten haben und was sie überzeugen könnte, auf Umweltdruck umzusteigen! Für Ihre Antworten bedanke ich mich mit unserer wunderschönen Umweltpapierkollektion.

Herzlich,

Ihr

Ralf Lokay

 

PS: Wir haben zwei weitere tolle Umweltpreise gewonnen, aber mein Newsletter-Team wollte nicht schon wieder eine „langweilige“ Meldung dazu verfassen. Stattdessen machen sie Comedy ...

Comedy im Einklang mit der Natur

DNP und EMAS: Lokays lustige Preisparade

Wir haben wieder mal was gewonnen. Um Sie (und uns) nicht zu langweilen  – „Uäch, noch so ein Artikel über gewonnene Umweltpreise!“ – servieren wir Ihnen die Meldung als Stand-up-Comedy-Programm.

Das Setting: Eine aus Papierpaletten zusammengezimmerte Bühne in unserer Produktionshalle. Um eine (frisch in unsere Abwasseranalage geleerte) umgedrehte Regentonne versammeln sich Mitarbeitende und Gäste. Jede*r hat in der Hand einen Locher, um den Inhalt bei Bedarf als Konfetti up-zu-cyceln. Der Präsenzmelder unserer energiesparenden LED-Leuchten meldet die Präsenz eines Comedians. Erwartungsvolles Geraune in der Halle setzt ein ... und verebbt auf eine Handbewegung des Comedians.

"Hallo und guten Tag, Sie fragen sich vielleicht: 'Was macht der Typ da oben?' Gute Frage! Die Wahrheit ist, ich war das Extra im Goodie-Bag beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis, den Lokay gerade gewonnen hat. Ja, richtig gehört, Sie hier bei Lokay gewinnen so viele Preise, da müssen die Veranstalter schon Comedians beilegen, um Ralf Lokay noch eine Reaktion zu entlocken. Er öffnete die Geschenktüte und ich springe raus: Überraschung!“

Der erste Mitarbeiter schmeißt mit Locher-Konfetti. Es ist Ralf Lokay. Der Comedian lässt sich nicht beirren:

„Bei Lokay ist es ja mittlerweile so: Ein neuer Mitarbeiter fängt an, und am Ende der Einarbeitungswoche hat er schon zwei Umweltpreise in seinem Lebenslauf. 'Arbeitserfahrung: Eine Woche. Auszeichnungen: Zwei.‘ So viel wie Marie Curie Nobelpreise hatte. Wobei Marie acht Jahre auf den zweiten Nobelpreis warten musste, während Ralf den Deutschen Nachhaltigkeitspreis inzwischen offenbar wöchentlich verliehen bekommt.“

Zwischenruf von Sina Gütter, die unser Marketing verantwortet und größten Wert auf Ehrlichkeit legt: „Pfui, das ist Pricewashing! Wir haben ihn nach 2022 erst zum zweiten Mal bekommen.“

„Na, jedenfalls habt ihr inzwischen mehr Preise als Mitarbeitende ... wenn die Preistrophäen Hände hätten, könntet ihr sie zu Azubis machen und wärt fein raus! Zuletzt gab‘s ja noch den Umweltmanagementpreis. Den kann man sich so vorstellen, als würdet ihr einen Marathon gewinnen, nur dass ihr auf jedem Kilometer der Strecke einen Igel rettet und beim Laufen noch die Wasserbecher der anderen Läufer aufsammelt, um daraus bessere Laufschuhe zu recyceln, damit die anderen im nächsten Jahr auch mal eine Chance haben.“

Vereinzelter Applaus. Umweltmanager Jonas Muhly quietscht anerkennend mit den recycelten Sohlen seiner Sneaker.

"Lokay hat so viele Umweltpreise gewonnen, dass das ‚Internationale Komitee für Award-Gerechtigkeit' entschied, es sei an der Zeit, die Dinge etwas auszugleichen. Sie schickten Ralf das Formular zur 'Offiziellen Preis-Abstandserklärung‘. Er sollte sich verpflichten, sich zukünftig nicht mehr zu bewerben und Nominierungen abzulehnen. Natürlich hat er sich geweigert, zu unterschreiben. Das Formular war nämlich auf Frischfaserpapier aus 'Catastrofistan' gedruckt – einem Ort, bekannt für kriminelle Waldrodungen. 'Sorry', hat Ralf gesagt, ‚das verstößt gegen unsere grünen Prinzipien. Schickt es uns auf Recyclingpapier, und wir denken noch mal drüber nach!'"

Unter Nicken und zustimmendem Gemurmel verlässt der Comedian die Bühne, um sich im gemütlichen Sozialraum einen Bio-Kamillentee zu machen.

Wer unbedingt einen seriösen Bericht zu unseren neuen Preisen lesen will, bitte sehr, klicken Sie hier.

 

Argumentationsleitfaden in Planung

Grün drucken oder nicht grün drucken – das ist hier die Frage

Im Kreis Ihrer Kolleg:innen wird wieder mal darüber diskutiert, ob man das neue Mailing, die Broschüre, den Katalog, Buch, Visitenkarten, etc. p.p. nicht doch endlich mal so richtig umweltfreundlich produzieren sollte. Der Blick auf Erderhitzung, Wasserverschmutzung und Artenschrumpfen legt das schließlich irgendwie nahe und auch die Kund:innen finden verantwortungsvolle Unternehmen prima.

Da ist aber immer dieser eine Kollege, der skeptisch die Augenbrauen hochzieht: „Umweltdruck, ist das nicht nur für Öko-Firmen?“ Oder die Vorgesetzte, die bedenklich den Kopf neigt: „Wir müssen Gewinn machen, da können wir uns sowas gerade nicht leisten.“

Und vielleicht haben Sie insgeheim ähnliche Zweifel. Falls ja, fragen Sie uns! Wir bringen Licht ins Dunkel der Umweltdruck-Legenden! Wir planen einen Argumentationsleitfaden, mit dem wir erst Sie überzeugen, damit Sie dann Ihren skeptischen Kollegen und die zögerliche Vorgesetzte überzeugen können.

Hier ein erster Mythos-Realitäts-Check als Appetizer.

Mythos 1: Umweltdruck sprengt das Budget.

Realität: Klar, der erste Blick auf den Preis lässt einen manchmal vor dem Umstieg auf umweltfreundlichen Druck oder Papier zurückschrecken. Für die bekannten, strengen, überzeugenden Zertifikate ist auf Seiten Ihrer Lieferkette ein großer Aufwand nötig, der sich in den Preisen niederschlägt. Aber denken Sie an das große Bild! Wir meinen das Bild, das Ihre Zielgruppen von Ihnen im Kopf haben sollen. Wenn Ihr Unternehmen stolz von seinem Engagement für die Umwelt spricht, sollten auch die Druckmedien dies widerspiegeln. Die überschaubare Mehrinvestition ist meist günstiger als der Schaden, den fehlende Glaubwürdigkeit Ihrer Markenkommunikation zufügt.

Mythos 2: Recyclingpapier ist grau und trist.

Realität: Heutzutage kann Recyclingpapier so strahlend weiß sein wie frisch gefallener Schnee (wenngleich weniger weiß umweltfreundlicher ist). Die Technologie hat sich weiterentwickelt und bietet eine riesige Palette von Weißgraden, die alle Bedürfnisse bedient – von offensichtlicher Umweltfreundlichkeit bis zum subtilem Bekenntnis der Liebe zur Natur.

Mythos 3: Umweltdruck ist nur etwas für „grüne“ Nischenprodukte.

Realität: Von schicken Broschüren bis zu alltäglichen Bürodokumenten – Umweltdruck (mit seiner messbaren ökologischen Wirkung) passt zu jedem Projekt und lässt jedes Unternehmen gut aussehen. Eingebettet in eine ganzheitliche Strategie oder Roadmap wirkt er natürlich am stärksten.

Mythos 4: Umweltdruck ist kompliziert umzusetzen

Realität: Nein, ist er nicht. Jedenfalls nicht mit uns – oder anderen erfahrenen, seriös zertifizierten Druckereien. Die sind auch nicht kompliziert zu finden: Achten Sie auf EMAS-geprüftes Umweltmanagement. Wenn Ihnen die Idee der Kreislaufwirtschaft nahe ist, suchen Sie nach Cradle-to-Cradle-Druckereien. Ein gutes Zeichen ist (auch beim Betrieb, nicht nur beim Papier) die Zertifizierung mit dem Blauen Engel RAL-UZ-195.

Wichtig ist noch, dass das Druckunternehmen über seine (messbaren) Fortschritte berichtet. Und: Es sollte eigene Standorte und Maschinen haben, anstatt nach Art einer Agentur Ihren Auftrag intransparent weiterzureichen.


Was möchten Sie außerdem noch wissen oder weitergeben? Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Ideen unter gruenesblatt(at)lokay.de. Der Dank aller Argumente-Suchenden ist Ihnen sicher, aber wir wir bedanken uns außerdem noch mit einer Lokay-Papierkollektionim Wert von 10 Euro.


Jetzt erschienen:

Handbuch Nachhaltiges Grafikdesign

Vor zwei Monaten hatten wir bereits „Nachhaltiges Grafikdesign – Das umfassende Handbuch“ von Pia Weißenfeld angekündigt. Inzwischen ist es erschienen! Neben einer allgemeinen Einführung zum Thema ist es voller konkreter Praxistipps. Unsere geschätzte Kooperationspartnerin geht auf so ziemlich jede Frage ein:

  • Grundlagen und Kriterien von nachhaltigem Design
  • Prozesse und Konzeption
  • Nachhaltige Druckproduktion
  • Nachhaltige Werbetechnik
  • Nachhaltiges Verpackungsdesign 
  • Vegane Printmedien
  • Nachhaltige Websites

Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich nicht nur durch den Inhalt sondern auch durch das Buch selbst. Gedruckt wurde es bei uns, mit dem höchsten Umweltzeichen für Druckprodukte: dem Blauen Engel UZ 195. Auf 100% Recyclingpapier (Enviro Top von Inapa, produziert von Lenzing Papier). Ohne Folienkaschierung oder Einschweißfolie!

Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich nicht nur durch den Inhalt sondern auch durch das Buch selbst. Gedruckt wurde es bei uns, mit dem höchsten Umweltzeichen für Druckprodukte: dem Blauen Engel UZ 195. Auf 100% Recyclingpapier (Enviro Top von Inapa, produziert von Lenzing Papier). Ohne Folienkaschierung oder Einschweißfolie!

Zu bestellen am besten in einer Buchhandlung in Ihrer Nachbarschaft oder beim Verlag selbst.

Oder Sie gewinnen es hier bei uns! Mailen Sie bis zum 04.12.23 mit dem Betreff „Handbuch“ an gruenesblatt(at)lokay.de – und Sie kommen in den Lostopf für drei Exemplare. Die Gewinner*innen benachrichtigen wir per Mail.

Aktualisierte Liste

Noch mehr Tipps (von Ihnen) zu grünen Geschäftsreisen

In der Oktoberausgabe vom „Grünen Blatt“ hat Ralf verraten, wie er seine Geschäftsreisen so nachhaltig wie möglich gestaltet. Und er hat Sie gefragt, liebe Leserinnen und Leser, ob Sie noch mehr Tipps für ihn haben.

Was da an tollen Ideen und Anregungen zurückkam, hat uns schlicht umgehauen – und wir möchten Ihnen allen das nicht vorenthalten! (Ein ganz besonderes Lob an Marion Morath von Weleda aus Schwäbisch Gmünd, die nicht nur knapp 20 originelle Tipps besteuerte, sondern auch noch so entzückend und humorvoll schrieb, dass wir sie zum Ehrenmitglied unseres Newsletter-Teams ernennen möchten!)

 

Tipps für nachhaltige Geschäftsreisen – aktualisierte Liste

Allgemein:

  • der wichtigste Tipp von allen: Die umweltfreundlichste Reise ist immer noch die, die man nicht antritt
  • weitere Termine in die räumliche und zeitliche Nähe legen und für Hin- und Rückweg logistisch sinnvolle Touren zusammenzustellen
  • die Größe der Reisegruppe ist der einfachste Weg für mehr Klimaschutz: Überlegen, ob der oder die Vorgesetzte vielleicht mal zu Hause bleiben kann und nur die Expert:innen reisen lässt. Sich abwechseln, statt im Pulk reisen.
  • für Kolleg:innen Produkte, Dokumente oder Messemuster mitzunehmen, spart manchmal den Kurierdienst oder Versand

 

Leichtes Gepäck:

  • auf Qualität des Gepäcks achten, denn Langlebigkeit ist immer am nachhaltigsten. Am besten eine Marke wählen, deren Hersteller Reparaturen anbietet
  • Reisetaschen und Koffer mit möglichst hohem Anteil nachwachsender Rohstoffe (kbA) und/oder aus recycelten Materialien, in Europa (möglichst auch noch fair) hergestellt, dazu PFC-frei und ohne Fluorcarbon imprägniert.
  • knitterfreie Kleidung lässt sich auslüften und bleibt auch nach mehrmaligem Tragen frisch
  • Fashionista-Tipp: Bei mehrtägigen Reisen alle Outfits im selben Farbschema planen, spart Gepäck
  • feste Seifen und Reinigungsprodukte statt solcher, die zu 90 Prozent aus Wasser bestehen und große Plastikverpackungen benötigen. Die laufen auch nicht im Koffer aus (es gibt sogar feste Shampoos und Rasierseifen)

 

Zumindest innerhalb Deutschlands immer mit dem Zug reisen: 

  • Tue das Richtige, also reise mit dem Zug, und rede darüber! Im KollegInnenkreis. Nebenbei erwähnen, dass das in der Regel stressfreier und gesünder ist und man während der Fahrt arbeiten kann
  • Flextickets buchen – jede Umbuchung verursacht CO2

 

Wenn sich das Auto nicht vermeiden lässt:

  • Fahrgemeinschaften bilden! Das ist auch eine tolle Möglichkeit, Kontakte zu intensivieren oder sogar Freundschaften zu schließen.
  • So oft wie möglich mit der Motorbremse bremsen, um über den Reifenabrieb kein Mikroplastik auf die Straße zu bringen
  • Das umweltfreundlichste Mietfahrzeug auswählen
  • leicht packen, denn je weniger Gepäck, desto weniger Treibstoff. Jedes zusätzliche Kilogramm erzeugt höhere Emissionen

 

In den sauren Apfel beißen – Flugreisen:

  • wenn das Flugzeug die einzig machbare Option ist, wählen Sie Direktflüge und fliegen Sie nach Möglichkeit in der Economy Class.
  • nur mit Handgepäck verreisen. Jedes Kilo weniger schont die Umwelt (siehe oben)

 

Am Zielort umweltfreundlich unterwegs:

  • Weiterfahrt mit dem ÖPNV und Nutzung von öffentlichen Verleihangeboten für Autos, Fahrräder, E-Bikes oder -Roller
  • in manchen Städten gibt es Ride-Pooling-Taxi-Dienstleister, die verschiedenen Fahrgäste als Taxi-Fahrgemeinschaft transportieren
  • bei leichtem Gepäck (s.o.) vielleicht auch mal zu Fuß gehen oder ein Klapprad mit in den Zug nehmen
  • statt ständig das Navi per Handy mitlaufen zu lassen, kann man sich die Route per Screenshots vorher in seinen Fotos abspeichern

 

Ein sanftes Ruhekissen, oder: Die Wahl des richtigen Hotels:

  • optimal sind natürlich nachhaltig zertifizierte Hotels mit Bio-Frühstücksbuffet
  • mit dem „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür verhindern, dass täglich gereinigt wird
  • das Hotelbett selbst abziehen, da die Zimmermädchen (und -jungs) zwar Mindestlohn bekommen, aber die Anzahl der Betten pro Stunde oft nicht zu schaffen ist 
  • die Mülleimer im Hotel nicht benutzen, sondern kleinen Müll selbst mitnehmen, da sonst für jeden Gast täglich eine neue Mülltüte verwendet wird, auch wenn sie noch nicht mal ansatzweise gefüllt ist
  • bei längeren Trips Appartmenthotels buchen: Hier kann man selbst kochen, braucht kein Take-Away-Essen und muss nicht so viel Kleidung mitnehmen, weil man vor Ort waschen und bügeln kann. Bonus-Tipp: Für die Waschmaschine oder Handwäsche am besten feste Wash-Bars in biologisch abbaubarer Hülle einpacken
  • Einwegplastik, das in Hotels (oder Restaurants oder anderen Einrichtungen) angeboten wird, mit Begründung ablehnen

 

Unterwegs (nachhaltig) essen: 

  • kleine Thermoskanne oder wiederverwendbare Trinkflasche mit Lieblingsgetränk statt Einweg-Plastik
  • passt auch in die kleinste Hand- oder Aktentasche: Ein Baumwollbeutel, um beim Back-Shop am Bahnsteig die Papiertüte zu sparen
  • falls Platz ist: Sich einen auslaufsicheren Mehrwegbehälter zulegen und dort das Take-Away-Essen einfüllen lassen
  • Profis nehmen dann noch „Bundeswehr-Besteck“ mit, das sich platzsparend ineinanderschieben lässt
  • im Restaurant entweder aufessen oder die Essensreste einpacken und mitnehmen. Am besten in der mitgebrachten Box (s.o.), sonst unbedingt fragen, welche Behältnisse das Restaurant benutzt...  sind die aus Styropor oder Alu, ist die Lebensmittelverschwendung wahrscheinlich das kleinere Übel
  • dort bevorzugt einkehren, wo an Pfandkreisläufen teilgenommen wird, wie z.B. Recup oder Tiffin Loop
  • die App „Trinkwasser“ runterladen, sodass man unterwegs nachfüllen kann

 

Und sonst noch:

  • unterwegs papierlos arbeiten und Dokumente für den Offline-Modus auf dem Gerät haben
  • möglichst auch kein Ausdrucken von Reiserouten, ÖPNV-Verbindungen und Sharing-Diensten am Zielort der Geschäftsreise. Kann man auch auf der Rückseite von Altpapier notieren
  • Emails nicht mobil abrufen, sondern über ein Wlan mit VPL-Tunnel nutzen
  • auch das lustige Katzenvideo des Kollegen auf Whatsapp muss man sich nicht gleich unterwegs anschauen.

 

 

Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird teilweise lediglich die weibliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat allein redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.

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