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Zollt unseren Kindern Respekt!

Greta Thunberg hat mit ihrem Schulstreik für das Klima die weltweite Jugendbewegung Fridays for Future in Gang gebracht. Rund um den Globus wird freitags gestreikt und demonstriert – Gegner fühlen sich von der 16-Jährigen provoziert und lassen in ihren Reaktionen jeden Anstand vermissen.

Ich kann diese Sechzehnjährige nur bewundern. Nicht nur, dass sie innerhalb von einem Jahr die größte Jugendbewegung der Neuzeit ausgelöst und den Klimaschutz ganz oben auf die politische Agenda gehievt hat. Sie nimmt für ihre Überzeugung auch größte Unanehmlichkeiten in Kauf. Gerade erst ist sie nach 14 Tagen an Bord einer Rennyacht ohne Koje, Küche und Klo in New York angekommen, um an der Klimakonferenz teilzunehmen. Vor allem aber muss sie hässliche und sogar hasserfüllte Gegenstimmen aus der ganzen Welt aushalten.

Sie wird beschimpft und verhöhnt. Manch einer wünscht ihr die Pest an den Hals. Andere beschweren sich, dass Greta überhöht werde – und legen selber völlig überzogene Maßstäbe an sie an. Wer es, wie sie, wagt, die Stimme für das Gute zu erheben, muss selbst offenbar mindestens eine Heilige sein. Wehe, wenn das Mädchen einen Fehler macht: Ihr Lunchpaket bei einer Zugreise ist in Plastik verpackt? Der Onlinemob geifert! Ihre wasserfesten Clogs, die sie auf der Seereise trug, sind aus Kunstharzgemisch? Ein größerer Skandal als jede Naturkatastrophe!

Sogar wenn Menschen aus ihrem Begleittross in ein Flugzeug steigen, wird das der Sechzehnjährigen angelastet. Sie sei eine Heuchlerin, verrückt, geltungssüchtig, eine PR-Marionette, die das alles nur inszeniere, um sich und ihre Familie reich zu machen. Der Klimawandel wird als religiöser Wahn diffamiert und Greta sei der Messias von Fanatikern. Es ist nicht zu fassen, was manche Erwachsene auffahren, um dieses Mädchen niederzuschreien. Und es sind längst nicht nur anonyme Twitter-Nutzer, auch konservative Blogs und Zeitungen machen mit. Ich bekomme dabei richtig schlechte Laune.

Man muss ihr und sämtlichen Klimaforschern dieser Welt ja nicht folgen. Wer meint, der Klimawandel sei eine Sache des Glaubens und nicht daran glauben will, der kann ja weiter abwarten und die Augen verschließen. Aber Greta und die Millionen anderer Kinder und Jugendlicher verdienen unseren Respekt allein schon dafür, dass sie sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Ein bisschen mehr Anstand wäre da im Umgang schön.

Bei mir sind die jungen Klimaretter jedenfalls willkommen. Seit einigen Monaten unterstütze ich Schüler-Initiativen von Fridays For Future in der Region, indem ich ihnen ihr Info-Material (natürlich klimafreundlich) drucke. Das ist vielleicht nur ein kleiner Beitrag. Aber er kommt von Herzen.

Liebe „Fridays“, kämpft weiter für die Rettung der Welt! Sie kann jede Unterstützung gebrauchen.

Euer Ralf Lokay

Lasst die Wirtschaftsprofis ran!

Die Initiative "Entrepreneurs for Future" solidarisiert sich mit „Fridays for Future“, den von der Schwedin Greta Thunberg begonnenen Klimastreiks. Schon mehr als  2.500 Unternehmen haben den Forderungskatalog unterzeichnet und wollen sich am morgigen 20. September* am globalen Klimastreik beteiligen. Inwieweit helfen die UnternehmerInnen, dem Anliegen der Jugend Gehör zu verschaffen?

Das fragen wir Dr. Katharina Reuter, Mit-Initiatorin der Initiative und Geschäftsführerin von UnternehmensGrün.

Am Anfang waren die „Scientists For Future“, die sich den jungen Klimakämpfern an die Seite stellten. Dann kamen die Parents, die Teacher, die Artists For Future und seit März diesen Jahres nun auch die Unternehmer: die Entrepreneurs For Future. Was bringen Sie ein, was die anderen Gruppen nicht haben?

Den SchülerInnen wird beim Klimaschutz gerne die Kompetenz oder sogar der Bezug zur Realität angesprochen. Es heißt dann: Lasst mal lieber die Profis ran. Ich zitiere hier beispielhaft FDP-Chef Christian Lindner. Nun, wir sind diese Profis. Wir beweisen täglich, dass ein anderes, ein nachhaltiges Wirtschaften möglich ist. Konventionelle Verbände führen gerne an, Klimaschutz sei eine Last und die Unternehmen könnten das nicht leisten. Das ist so nicht richtig. Das gilt vielleicht für die Wirtschaft der Vergangenheit, nicht für uns. Der innovative Mittelstand ist längst viel weiter. Wir sind die Stimme der zukunftsfähigen Wirtschaft.

 

Und was sagen Sie?

Wir sagen, dass die Kinder und Jugendlichen Recht haben. Und wir fordern die Politik auf, schneller und entschiedener zu handeln und sich nicht von den Positionen und Bedenken der konventionellen Wirtschaft und von deren Lobby bremsen zu lassen. Klimaschutz ist keine Last, sondern eine Notwendigkeit und eine ökonomische Chance für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit.

 

Wie viele zukunftsfähige Entrepreneurs haben Sie schon um sich versammeln können?

Unsere Initiative hat eine tolle Dynamik entwickelt. Gestartet sind wir im März mit wenigen hundert Unternehmen. Jetzt sind wir schon 2.500, die für 170.000 Arbeitsplätze stehen. Das kann man nicht mehr so einfach wegwischen. Bei uns beteiligen sich Mittelständler wie Hipp, Global Player wie Veolia aber auch Handwerksbetriebe und Start-ups. Der innovative Mittelstand.

 

Würden Sie konventionelle Unternehmen abweisen? Eigentlich wäre es doch toll, wenn Shell oder RyanAir das Gespräch und den Schulterschluss suchten.

Sie spielen auf unsere Greenwashing-Sperre an? Wir legen schon allein wegen der Glaubwürdigkeit Wert darauf, dass die unterzeichnenden Unternehmen den Klimaschutz mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen voranbringen. Unser Forderungskatalog ist ein starkes Statement, wer ihn unterzeichnet, ist willkommen.

 

Was sind die wichtigsten Forderungen?

Von allen Forderungen – darunter der schnelle Kohleausstieg, die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels, die Mobilitäts- und die Argarwende – ist eine CO2-Bepreisung sicher die wichtigste für die nächsten Schritte. Und zwar eine wirksame und planbar steigende CO2-Bepreisung für alle Sektoren.

 

Warum sollten sich UnternehmerInnen Ihnen anschließen und was können diese als Entrepreneurs For Future dann tun?

Die Teilnahme am globalen Streik am 20. September*, für den die Unternehmen ihre MitarbeiterInnen freistellen können, ist ein wichtiges Signal an die Politik. Aber auch die Vernetzung ist ein Punkt. Es gibt zahlreiche Regionaltreffen, wo man miteinander ins Gespräch kommt und sich gegenseitig berät. Gerade im Vorfeld des Klimastreiks erlebe ich da wirklich wertvollen Austausch. Wir planen aber auch parlamentarische Abende für einen Austausch mit Bundestagsabgeordneten. Das wird immer wieder gewünscht, dass wir den üblichen Lobbyrunden mit Vertretern der Wirtschaft der Vergangenheit etwas entgegensetzen: Die Perspektive der Wirtschaft der Zukunft.

 

*Am 20. September, dem Tag des 3. Globalen Klimastreiks, kommt in Berlin auch das Klimakabinett der Bundesregierung zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Dann sollen die Eckpunkte für das Klimaschutzgesetz beschlossen werden, das Union und SPD laut Koalitionsvertrag noch in diesem Jahr beschließen wollen.

Diese Stromspar-Broschüre zieht alle Register!

Für das Projekt „Stromspar-Check“ vom Deutschen Caritasverband e.V. und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen (eaD) e.V. haben wir eine schicke Energiesparbroschüre gedruckt.

Natürlich umweltfreundlich nach allen Regeln der Kunst: Cradle2cradle-Farben auf Blauer Engel-Papier. Mehr geht nicht!

Tabenstanzung: eine runde Sache

Die Broschüre punktet aber auch mit einer individuellen und cleveren Registerstanzung. Die so genannten Taben sind rund und geben den Blick frei auf einfach verständliche Symbole für die unterschiedlichen Bereiche, in denen Strom gespart werden kann. Da landet der Finger wie von selbst im richtigen Kapitel – und die Energie, die beim Blättern gespart wurde, kann beim Energiesparen eingesetzt werden ;-)

Sparen Sie Ihre Energie auch bei der Suche nach Lösungen!

Apropos Energiesparen: Warum kommen Sie nicht einfach gleich zu mir, wenn Sie nach einem Partner für Ihre nächste Broschüre suchen, die umweltfreundlich und besonders werden soll? Bei Lokay können Sie nämlich aus vielen vorhandenen Werkzeugen die perfekte Registerstanzung wählen. Dann müssen Sie nur noch eines unserer tollen Naturpapiere aussuchen und sich von uns erzählen lassen, welche Bindungsart am besten passt. Heraus kommt eine Broschüre, die Ihre Zielgruppe unbedingt in die Finger kriegen will. Hand drauf!

Fragen und Ideen zu Broschüren?
lokay(at)lokay.de

PS: Wer die Energiespartipps online lesen möchte, klicke bitte hier.

Ich denke, also bin ich... Azubi bei Lokay

Unser neuer Auszubildender Jonas Muhly findet, dass die „Liebe zur Weisheit“ (Philosophie, wörtlich übersetzt) eine gute Grundlage für seine Arbeit bei Lokay ist.

Mein Name ist Jonas Muhly und ich habe im August dieses Jahres in der Druckerei Lokay eine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen. Ich bin der Druckerei aber schon länger verbunden. In den vergangenen zwei Jahren habe das Team bei verschiedenen Nachhaltigkeits-Projekten unterstützt. Auch wenn es zunächst ungewöhnlich klingt: Ich konnte dabei meine Kenntnisse aus dem Studium der Philosophie und Soziologie in der Praxis anwenden. Aber wenn man, wie Lokay, ständig nach Wegen sucht, die Bedürfnisse des Betriebes mit denen der Natur und auch der Mitarbeiter und Kunden in Einklang zu bringen, liegen Betriebswirtschaft, Philosophie und Soziologie tatsächlich nah beeinander und ergänzen sich sogar.

Lokay ermöglicht mir daher auch, neben der Ausbildung mein Studium fortzusetzen. Hier blickt man eben über den Tellerrand.

muhly(at)lokay.de

Breaking Good – unsere Redakteurin macht den Selbsttest und kocht ihre Putzmittel im heimischen Küchenlabor

Folgendes Szenario: Sie haben frisch die Zombie-Apokalypse überlebt und die Schwiegereltern kommen zu Besuch. Wie kriegen Sie die Bude blitzeblank sauber, wenn alle Drogerien mit den Regalen voller Spezialmittel für Schmutz/Bakterien/Beläge geplündert/niedergebrannt sind?

Sie haben keine Ahnung? Ich auch nicht. Meine Urahnen hatten noch jeder neuen Generation beigebracht, wie man mit einfachen Hausmitteln perfekt putzt. Als Kind der 70er und 80er habe ich dagegen nur gelernt, Ata, Pril und Meister Proper in den Einkaufskorb zu legen. Das habe ich bis heute beibehalten und perfektioniert. Zwar bin ich inzwischen zu Öko-Marken gewechselt, dafür habe ich für wirklich jeden Fleck die passende Flasche mit Zeug. Was da drin ist? Keine Ahnung. Außer Staubfängern auf dem Badezimmerschrank sind das auch jede Menge unnötig ausgegebene Euros und jede Menge unnötiger Plastikmüll. Das will ich ändern.

Zum Glück sind die Hausmittel nicht in Vergessenheit geraten. Gleich die erste Recherche verrät mir: Man kann sich alle einhundertdrölfzigtausend verschiedenen Mittelchen aus nur 5 Zutaten selber herstellen. Und zwar aus Natron, Soda, Essig, Zitronensäure und Kernseife. Echt jetzt? Hammer! Da bin ich doch proper dabei! Als ersten Selbsttest habe ich Badreiniger, Spüli und WC-Gel von der Einkaufsliste gestrichen und in der Küche selbst zusammengerührt. Das ging erstaunlich schnell, schneller als ein Gang zur Drogerie. Das Ergebnis: 1a-Putzwirkung und super ergiebig. Und eine bessere Umweltbilanz als selbst das beste, gekaufte Öko-Putzmittel! Ich kann mir sogar meine Lieblingsdüfte dazumischen oder duftneutral bleiben.

Habe übrigens meine Kinder mitkochen lassen. Kann nicht schaden. Ich weiß schließlich nicht, wann die Zombie-Apokalypse genau kommt.

Wer sich auch mal an der Haute Cuisine der Putzmittel versuchen möchte, schreibe uns eine Email. Wir verlosen 3 Sauberkästen des gleichnamigen Leipziger Start-ups im Wert von je 50 Euro! Darin ist alles, was man für funkelnde Böden, Fenster und Hemden benötigt, samt Rezepten!

Schicken Sie uns bis zum 27. September 2019 eine Email mit dem Betreff „Sauberkasten“ an muhly(at)lokay.de – und Sie nehmen an der Verlosung teil. Außerdem haben die Gründerinnen unseren LeserInnen 15% Rabatt beim Kauf eines Sauberkasten Basis, Klassik oder Premium eingeräumt. Der Code lautet: SauberDrucken2019 und ist gültig bis 31.12.2019

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