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Ralf Lokay, Ihr rasender Reporter – unterwegs auf dem Cradle2Cradle-Kongress

Sagen wir es mal ohne falsche Bescheidenheit: Beim Umweltschutz sehen wir unsere Druckerei als Vorreiter oder sogar Vorbild. Dazu gehört, dass wir mit mindestens einem Auge immer in die Zukunft blicken. Denn um die nicht zu vermasseln, müssen wir wissen, was wir noch besser machen können und welche Innovationen uns dabei helfen. Wir nehmen deshalb gerne an hochkarätigen Kongressen teil, die sich eine bessere Zukunft auf die Fahne geschrieben haben. Nicht nur die Vorträge und Workshops, gerade auch der Austausch mit Experten und Praktikern aus anderen Industrien inspiriert und treibt uns weiter an.

Eines der Themen, die uns bewegen, ist Cradle to Cradle, die echte, geschlossene Kreislaufwirtschaft mit Produkten, die nicht zu Müll werden.

Wir bieten selber bereits Druckprodukte mit C2C-Druckfarben an, aber in der Idee steckt noch viel mehr. Ralf Lokay war vor kurzem auf dem C2C Congress 2018 in Lüneburg, organisiert von der Leuphana Universität. Hier hat er sich als „rasender Reporter“ betätigt und für Sie Eindrücke und Statements eingesammelt. Was sagen also die Experten zum Status des innovativen und anspruchsvollen Designkonzepts?

Cradle2Cradle braucht eine Anti-Geiz-Kampagne

Maximilian Gege, was sagt B.A.U.M. zu Cradle2Cradle – hat es eine große Zukunft, oder bleibt es weiter in der Nische?

Cradle2Cradle ist ein zentrales Thema, das wir von B.A.U.M. seit Jahren unterstützen. Wir sind überzeugt, dass es zwangsläufig aus der Nische herauskommt. Es wird so kommen müssen, denn unsere Ressourcen sind einfach endlich. Der „Geiz ist geil“-Konsum ruiniert diese Welt. Es müssen die Konsumenten allerdings mehr motiviert werden, für gute Produkte auch gute Preise zu zahlen. Das kann vielleicht nicht jeder, aber sicher viel mehr als es aktuell tun. Sehr entscheidend wird eine fundierte Kommunikationsstrategie sein, die vor allem den unendlich großen Nutzen von C2C für eine wirklich nachhaltigere Welt klar verdeutlicht.

Prof. Dr. Maximilian Gege ist Vorsitzender des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.) Prof. Dr. Gege ist im Beirat des Cradle to Cradle e.V.

„Runter vom Sofa, rein in die Wandelstrategie“

Bernd Groh, Ihr Unternehmen Hubergroup Deutschland hat eine Cradle2Cradle-Druckfarbe erfolgreich auf den Markt gebracht. Wir nutzen die, aber Sie haben auch bereits große Industriekunden wie die Carlsberg Brauerei gewinnen können. Wie geht es weiter, was empfehlen Sie Markenartiklern?

Ich empfehle: Agilität statt Passivität, kommt runter vom Sofa! Ich stelle in meinen Gesprächen mit Markenartiklern oft fest, dass sie sich heute intensiv mit Nachhaltigkeit beschäftigen, doch leider aber auch genauso oft nur in dem Sinne, dass sie sich einfach nachhaltige Produkte zukaufen, deren Hersteller die Nachhaltigkeits-Arbeit bereits für sie erledigt haben. Inherited sustainability, also vererbte Nachhaltigkeit, wie ich es nenne. Eigene Strategien für ein umfassend nachhaltiges Produkt – das meint auch die Verpackung oder die Werbebroschüre – fehlen oft. Deren Zulieferer sollen ihre Probleme lösen. Vor allem große Unternehmen sehe ich hier in der Pflicht, sich als Vorreiter auf den Weg und ihre Produkte ökologisch sicherer zu machen. Große Player mit großen Produktvolumen erreichen großen Impact.

Bernd Groh ist Global Product- & Portfolio Manager des Farbenherstellers Hubergroup GmbH

„Neue Geschäftsmodelle gegen ausgereizte Prozesse“

Herr Rittweger, welches Potential sehen Sie aus Agentursicht für Cradle2Cradle? Fragen Ihre Kunden Sie konkret nach C2C-Druckprodukten?

Unsere Agentur arbeitet seit vielen Jahren intensiv mit Nachhaltigkeitsthemen, Zukunftstrends und Innovationsprozessen. Wir ziehen daher natürlich Kunden an, die das interessiert und die offen sind. Bei uns steigt also die Nachfrage speziell nach innovativen Designkonzepten wie Cradle to Cradle enorm. Aber auch nach dem, was wir insgesamt in der Wirtschaft beobachten, können wir sagen: Hier entstehen neue Geschäftsmodelle! Der Hintergrund ist einfach. Die Jahre der Effizienz gehen langsam vorbei. Die Prozesse sind ausgereizt und die negativen Folgen sind bekannt. Beim Design und beim Material brauchen wir daher neue, sinnvolle Denkansätze.

Heiko Rittweger ist Geschäftsführender Gesellschafter der Markenagentur RITTWEGER+TEAM

Blauer Engel: „Unternehmen wollen einen messbaren Gegenwert“

Dirk Klöppinger, Chef der Markenagentur Klöppinger Identity, bezeichnet sich als „spontanen Idealisten“. Seine Kunden berät er aber nicht spontan sondern strategisch, wie sie nachhaltiger werden können. Erst kürzlich hat er es geschafft, einen konventionellen Wurstwarenhersteller vom Blauen Engel zu überzeugen. Wir durften die nach RAL–UZ 195 zertifizierte Mitarbeiterzeitschrift drucken und haben neugierig nachgefragt.

Ihr Kunde, die Wilhelm Brandenburg GmbH, ist nach eigener Aussage „der größte Eigenmarkenlieferant“ der REWE Gruppe. Aber für Fleisch und Wurst aus konventioneller Herstellung – da ist kein Bio-Siegel auf den Packungen. Dafür prangt seit neuestem auf der Mitarbeiterzeitschrift Brandaktuell der Blaue Engel, das Umweltzeichen mit den härtesten Auflagen. So nachhaltig drucken ja nicht mal die meisten Naturkosthersteller – wie kam es dazu?

Wilhelm Brandenburg gehört, wie Sie schon sagen, zur REWE Group. Und die nimmt mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle ein. Dazu gehören natürlich auch die Lieferketten. Wilhelm Brandenburg folgt dieser Strategie, die Mitarbeiterzeitschrift ist nur ein kleiner Schritt von vielen.

Aber warum gleich der Blaue Engel?

Wenn man etwas macht, sollte man es gleich richtig machen. Der Blaue Engel hat die höchste Glaubwürdigkeit. Es gibt so viele Siegel draußen, die man einfacher und günstiger haben kann. Die sind dann aber auch meist nichts wert.

Sie sprechen die Mehrkosten an. Wie haben Sie die Ihrem Kunden schmackhaft gemacht?

Für Unternehmen sind höhere Kosten okay, solange sie einen messbaren Gegenwert haben. Wir konnten dem Kunden mithilfe von Lokay aufzeigen, was der Umwelt erspart bleibt, wenn etwas mehr Geld für Papier und Druck ausgegeben wird. Hier waren Ralf Lokay und sein Team eine große Hilfe. Ich habe mit der Marketingleiterin von Wilhelm Brandenburg die Druckerei besucht. Hinterher war sie total begeistert und überzeugt – und hat von Lokay genug Zahlen an die Hand bekommen, um auch intern im Unternehmen für die Idee zu trommeln. Das Ergebnis ist, dass wir jetzt vier Ausgaben von Brandaktuell zu verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit machen, der Blaue Engel aber auch darüber hinaus eingesetzt wird.

Brandaktuell ist ja eine Mitarbeiterzeitung. Warum geht Wilhelm Brandenburg mit seinem vorbildlichen Engagement nicht stärker an die Öffentlichkeit?

Es ist, trotz seiner Größe, immer noch ein Handwerksbetrieb (von 1885) – mit jahrhundertealten Traditionen und Werten. Dazu gehört wohl auch, erstmal etwas zu leisten, bevor man das an die große Glocke hängt.

Cradleto Cradle für Druckprodukte

Ralf Lokay war nicht ohne Grund auf dem Cradle to Cradle Congress (siehe „Ihr rasender Reporter“). Wir bieten seit längerem C2C-Druckfarben an und wünschen uns, dass die Entwicklung und Akzeptanz von C2C noch viel stärker zunimmt als bisher. Wenn Sie sich das auch wünschen, werden Sie Teil der Bewegung und drucken Sie Ihren nächsten Auftrag mit C2C-Farbe! Nicht nur die Umweltperformance, auch das Ergebnis wird Sie begeistern!

Blauer Engel für Druckprodukte

Oder Sie verlassen sich auf ein bereits bestens etabliertes Label: Den Blauen Engel. Den gibt es inzwischen auch für Printprodukte – und wir sind ermächtigt, Ihre gedruckten Werbemittel zu zertifizieren. Wenn Sie überzeugt sind, mailen Sie uns Ihre Druckanfrage. Wenn Sie überzeugt werden wollen, fragen Sie nach unserer Info-Broschüre zu Umweltzeichen!

Ihre Anfrage zu C2C-Druckfarben oder Umweltzeichen mailen Sie bitte an: lokay(at)lokay.de

Freikarten für Helden

Natürlich sollte man nicht nur umweltschonend produzieren, sondern genauso konsumieren. Viele überraschende und überzeugende Inspirationen für ökofaire Produkte liefert der Heldenmarkt. Lebensmittel, Hausbau, Mode, Schönheit, Finanzen – aus nahezu allen Branchen finden Sie hier Inspirationen. (Auf dem letzten Heldenmarkt haben wir unter anderem den feinen Spree-Gin entdeckt und verkostet, den wir Ihnen weiter unten vorstellen!)

Wenn Sie am 17. oder 18. November in Berlin sind,
laden wir Sie auf den Heldenmarkt ein
: Wir verlosen 6 Freikarten.

Schreiben Sie uns eine Mail, wenn Sie auch zum grünen Superhelden werden wollen und mit Ihrer Begleitung einen spannenden Tag auf dem Heldenmarkt Berlin verbringen wollen.

Die Verlosung endet am 09.November.18

#ichwerdezumHelden an gruenesblatt(at)lokay.de

Dit Orjinal nur mit Spreewaldjurke: Berliner Bio-Gin

Spree Gin ist eine flüssige Liebeserklärung an die Stadt. Das Besondere: Alles ist Bio! Demeter-Spreewaldgurken vom Landgut Pretschen und ausgesuchte Botanicals wie Lavendelblüten Pomeranzenschalen und Süßholzwurzeln geben dem Gin seinen außergewöhnlichen, feinen und frischen Geschmack. Berlins erster Bio Gin wird sorgfältig von Hand in kleinen Chargen in der ältesten Brennerei Europas destilliert und in dekorative Design-Flaschen abgefüllt. Der SpreeGin mundet aber nicht nur Berliner Schnauzen.

Jut zu wissen: Dit Jesöff zwitschat man am besten
uff Zimmertemperatur oder kalt uff Eis.

Auf jeden Fall mit einer frischen Gurkenscheibe.

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