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Ethische Modemesse in Berlin: Business, Inspiration, Knowledge und Community

Falls Sie sich für Nachhaltigkeit UND Mode begeistern oder sogar beruflich damit zu tun haben, ist das Berliner Kraftwerk am 3., 4. und 5. Juli für Sie die perfekte Mischung aus Süßwarenladen und Elite-Campus. Die Macher beschreiben es als „globalen Hub für zukunftsorientierte Mode und nachhaltige Innovationen“.

Dieser Hub besteht aus zwei Fachmessen, der „Ethical Fashion Show“ und dem „Greenshowroom“, und zwei Kongressen namens „FashionSustain“ und #fashiontech.

Das Programm ist breit gefächert, es gibt nachhaltige High- und Contemporary Fashion zu sehen, sowie Street- und Casual Wear. Von Luxus bis Alltag ist also alles dabei. Daneben wird über vergessene Naturfasern und ethisch korrektes Schuhwerk diskutiert, die neuesten umweltfreundlichen High-Tech-Materialien vorgestellt, die Digitalisierung der Mode vorangetrieben. Und es gibt eine Lounge, in der man sich mit NGOs und Initiativen austauschen kann.

Einer der Höhepunkte ist sicher die gemeinsame Modenschau des Greenshowroom und der Ethical Fashion Show Diese findet nämlich erstmals im Rahmen der Mercedes Benz Fashion Week im eWerk statt. Die kuratierte Show zeigt Looks, die aus den Kollektionen der Aussteller zusammengestellt und gestylt sind. Alles edel und schick, aber gleichzeitig öko und fair!

Magdalena Schaffrin ist einer der kreativen Köpfe hinter beiden Fachmessen. Sie bringt den Geist der Veranstaltung auf den Punkt: „Ökologische und soziale Aspekte sind ein Teil des Qualitätsbegriffs. Ein Produkt von hoher Qualität ist gut gestaltet und kann nicht von Kinderhand gefertigt worden sein oder schädliche Chemikalien enthalten. Um gute Qualität zu erreichen, braucht man Zeit. Zeit, die in die Entwicklung eines Produktes investiert wird, aber auch in den Genuss dessen. Zeit ist eines der größten Luxusgüter unserer heutigen Gesellschaft. Wahrer Luxus zeigt sich daher in der Investition von Zeit.“

Wenn Sie Ihre Zeit in etwas Gutes und Schönes investieren wollen, kommen Sie vom 3. bis 5. Juli ins Kraftwerk Berlin.

Interview mit Kommunikationschef Theo Stepp: Weledas neuester Nachhaltigkeitsbericht

 

 

Weleda ist die weltweit führende Herstellerin von zertifizierter Naturkosmetik und Arzneimitteln für die Anthroposophische Medizin. Die Schweizer Aktiengesellschaft hat ihren Hauptsitz in Arlesheim bei Basel und verfügt über eine Niederlassung in Schwäbisch Gmünd (Deutschland). Das Unternehmen ist mit seinen Produkten in über 50 Ländern auf allen Kontinenten präsent. Seit 2011 veröffentlicht Weleda ihren jährlichen integrierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht. Wir sprachen mit Theo Stepp, Head of Corporate Communications, über die Neuerungen des 2017er Berichts, der vor kurzem veröffentlicht wurde.

Gerade ist der Weleda Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2017 erschienen. Bereits in den Vorjahren haben Sie immer Maßstäbe gesetzt, dennoch haben Sie weiter daran gefeilt. Was ist im Bericht 2017 noch besser geworden?

Bisher war unser Bericht gemäß der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit gegliedert: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Seit diesem Jahr haben wir eine neue Nachhaltigkeitsstrategie mit sieben Handlungsfeldern, die nun auch die Kapitel des Berichts darstellen. Sie bilden die Weleda Wertschöpfungskette ab und machen so die Kommunikation unserer Ziele und Leistungen einfacher und verständlicher. Außerdem ist in jedem der sieben Kapitel die Kurzgeschichte eines Mitarbeitenden oder Weleda Partners vorangestellt, die einen Beitrag dazu leisten, die Welt ein Stück besser zu machen.

Für große Unternehmen ist ein Nachhaltigkeitsbericht seit diesem Jahr verpflichtend. Der Bericht der Weleda sieht aber so gar nicht nach Pflicht aus. Es ist weit entfernt von einem trockenen Werk aus Zahlen und Fakten sondern liest sich eher wie ein spannendes Magazin. Was ist die Strategie dahinter?

Als Schweizer Aktiengesellschaft müssten wir einen solchen Bericht eigentlich gar nicht veröffentlichen. Wir tun das aber schon immer, weil für uns Transparenz gegenüber unseren Stakeholdern wichtig ist. Durch die Pflege dieser Berichterstattung ersparen wir uns viele Nachfragen und wir erreichen dadurch im Unternehmen eine einheitliche Sprachregelung für unsere Themen. Wichtig ist für uns auch, dass der Bericht gerne gelesen wird. Nur dann wird er auch wahrgenommen und es bleibt bei den Empfängern etwas hängen.

Gibt es messbare positive Effekte?

Nein, wir messen das nicht. Wir erhalten aber positives Feedback. Sowohl von unseren Mitarbeitenden also von anderen Stakeholdern.

Ein Großteil Ihrer Partner und Zulieferer muss keinen Bericht erstellen. Wie läuft hier die Zuarbeit, beispielsweise die Bereitstellung von Informationen und die Abstimmungsprozesse für den Weleda-Bericht?

Da gibt es keine Probleme. Ich könnte mir vorstellen, dass unsere Partner froh und stolz sind, wenn sie im Bericht genannt werden.

Neueröffnung von Lokays 5-Sterne-Insektenhotel

Die Druckerei Lokay ist neuerdings unter die Hotelliers gegangen. In unserem Umweltgarten stehen jetzt mehrere „Insektenhotels“. Darin bieten wir komfortable „Suiten“ für ganz bestimmte Insekten, die für das Ökosystem und uns Menschen wichtig sind.

Die Hotels sind Unterschlupf und Nisthilfen. Sie bestehen aus überdachten Holzkästen, die mit unterschiedlichen Naturmaterialien – je nach Vorliebe eines Insekts – gefüllt sind: Schilf und gebohrte Aststücke sind die Favoriten von Wildbienen und Schlupfwespen, Florfliegen und Ohrwürmer bevorzugen Stroh, Marienkäfer betten sich am liebsten in Holzwolle. Auch mit Ästchen und Blättern gefüllte Kästen für Schmetterlinge stehen bereit. Wie heißt es so schön: Jedem Tierchen sein Plaisierchen!

Unsere Gäste müssen natürlich nichts bezahlen. Sie revanchieren sich auf vielfältige Weise. Zum einen leisten sie einen großen Beitrag zur Bestäubung und Befruchtung von Blumen, Obst- und Gemüsepflanzen. Die Nützlinge und ihre Larven vertilgen außerdem täglich ein Vielfaches ihres eigenen Körpergewichts an saugenden und nagenden Schädlingen wie beispielsweise Blattläuse, Schnecken, Spinnmilben, Weiße Fliegen.

Unterstützt hat uns bei dieser Aktion Helge Beck, langjähriger Umweltreferent der Frankfurter Sparkasse und inzwischen selbständiger Umweltsachverständiger und Fachgutachter. Herr Beck hat dem Umwelt- und Naturschutz sein Leben gewidmet und ist für sein berufliches und ehrenamtliches Engagement mit einer langen Liste an Preisen und Ehrungen ausgezeichnet worden. Allein im letzten Jahr war er am Aufbau von 4.000 Insektenhotels beteiligt. Unseren Mitarbeitern gab er eine kenntnisreiche Einführung in die Lebensweise von Nützlingen und Schädlingen. Er kam mit einem fertigen Insektenhotel, mehreren Fledermaus- und Vogelhäusern und einem Anhänger voll speziellem Baumaterial auf unseren Hof gefahren. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Familien wurden dann unter seiner Anleitung jede Menge Hotels und Nistkästen gebaut. Unsere Kinder bohrten mit Feuereifer Löcher in Holzstücke und feilten die scharfen Kanten rund, damit die Tierchen sich nicht ihre empfindlichen Flügel verletzen. Eines der Kinder verriet uns seine größte Motivation: „Ich helfe der Natur gerne. Denn wenn Bäume bestäubt werden, kann ich weiter Kirschen essen!“

Das große Hotel steht jetzt in unserem Öko-Garten, die kleineren kommen in die privaten Gärten unserer Mitarbeiter, so dass Reinheim vermutlich bald der touristische Hotspot für nützliche Insekten werden wird.

Als Dankeschön für das Material und den großartigen Einsatz von Helge Beck haben wir für das Projekt Naturschutzscheune Reinheimer Teich (bestehend aus NABU Kreisverband Dieburg und HGON Arbeitskreis Dieburg) gespendet.

Armbänder aus Geisternetzen

Geisternetze? Klingt gruselig. Und das sind sie auch. Die abgerissenen oder absichtlich versenkten Fischernetze sind tödliche Fallen für Fische, Delphine und Wale. Sie geistern unkontrolliert durch die Meere, verrotten nicht, lassen sich auf Riffen und Schiffswracks nieder. Jedes Jahr verenden darin Millionen von Meeresbewohnern qualvoll.

Das Hamburger Startup Bracenet befreit die verlorenen Geisternetze und führt sie dem Licht entgegen: Sie werden von Tauchern geborgen, umweltfreundlich gereinigt und aufbereitet. Dann werden daraus in Handarbeit schöne Unikate gemacht. Bracenets – Armbänder in leuchtenden Farben, benannt nach dem Meer in dem sie gefunden wurden. Jedes Bracenet ist zusätzlich nummeriert. So kann man nachvollziehen, welchen Teil des Netzes man gerade am Handgelenk trägt.

Zehn Prozent der Erlöse gehen überdies direkt an die Meeresschutzorganisation Healthy Seas.

Stylisher können Sie in diesem Sommer am Strand nicht zeigen, wie viel Ihnen unsere Meere bedeuten. Erzählen Sie von den Bracenets am besten auch gleich Freunden und Verwandten – und starten Sie eine richtige Meeresschutz-Welle! Flipper, Nemo und Willy werden es Ihnen danken.

Hier geht es zum Bracenet-Shop > bracenet.net

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