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Guter Vorsatz 2019: „Kette rechts!“ – statt links überholen.

Liebe Leserinnen und Leser,

vor zehn Jahren, 2009, hatten wir als erstes deutsches Unternehmen eine Fahrradleasingflotte eingeführt. Wenn Sie langjähriger Kunde sind, wissen Sie das vielleicht. Und in den ersten Jahren habe ich dem Gas- und dem Bremspedal auch weitgehend abgeschworen und stattdessen tüchtig in die Pedale unserer Räder getreten. Auf Dienstreisen mit der Bahn hatte ich sogar immer ein Klapprad unter dem Arm.

Dann aber wurde mein Hund Mo zu alt, um neben dem Rad herzulaufen. Mein Auto wurde ein Hybrid. Das Wetter ab und an schlecht. Und ich korrumpierbar. Morgendliche Gründe, doch lieber das Auto zu nehmen, fanden sich immer häufiger.

Ich bin wirklich nicht stolz darauf. Auch (m)ein Hybridauto ist immer noch eine Belastung für die Umwelt. In der Produktion, bei der Verbrennung von Kraftstoff und beim Ausstoß von CO2. Ja, das weiß ich alles. Ja, ich habe ein schlechtes Gewissen! Mit meiner Druckerei kämpfe ich seit vielen Jahren für umweltfreundliche Druckprodukte. Und dann fahre ich mit dem Auto in meinen ökologischen Vorzeigebetrieb? Den Widerspruch sehe ich selbst. 

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, mir als Privatmensch Ralf ein Beispiel am Unternehmer Lokay zu nehmen und meinen MitarbeiterInnen wieder ein leuchtendes – und radelndes – Vorbild zu sein. Ich steige um, beziehungesweise auf. Und damit ich den guten, alten Mo auch weiterhin mit ins Büro nehmen kann, habe ich mir ein Cargo-eBike (von Riese & Müller) gekauft. Da passen auch die Familieneinkäufe rein. Und die Badetaschen, die Riesling-Kisten, die Insektenhotel-Bausätze und alles, was ich sonst so von A nach B transportiere. Also, 2019 sage ich meiner Bequemlichkeit den Kampf an!

Kette rechts!

Ihr Ralf Lokay

PS: „Kette rechts“ ist übrigens der Schlachtruf von uns Radsportlern. 

PPS: Falls Ihr guter Vorsatz ist, 2019 umweltfreundlich(er) zu drucken, laden Sie mich doch zum unverbindlichen Beratungsgespräch ein. Sollten Sie außerhalb von Reinheim ansässig sein, klemme ich mir auch gerne mein Faltrad wieder unter den Arm.

Lautet Ihr guter Vorsatz für 2019: Mehr Nachhaltigkeit? Möchten Sie beispielsweise endlich auf nachhaltigen Druck umsteigen? Oder noch konsequenter umweltfreundlich drucken als bisher schon? Als kleinen zusätzlichen Anreiz schenken wir jedem, der uns bis 28. Februar 2019 beauftragt, ein personalisiertes Notizbuch aus Graspapier von Matabooks. Kennwort: GUTERVORSATZ19

Vegane Buchproduktion: Die flüsternden Rebellen aus Dresden

Matabooks ist angetreten, die Buchproduktion auf den Kopf zu stellen. Oder vom Kopf auf die Füße – wie man es nimmt. Denn Kay Hedrich, der Gründer und Geschäftsführer des jungen Medienunternehmens, findet, dass die Buchbranche in Sachen Umweltfreundlichkeit bislang keine besonders gute Figur macht. Er erforscht und praktiziert eine nachhaltige Buchproduktion mit Graspapier.

Herr Hedrich, es gibt Matabooks jetzt seit rund einem Jahr. Sie haben der staunenden Welt bestimmt schon hunderte Male erklären müssen, warum Papier aus Gras besser ist als solches aus Holz. Also können Sie das uns sicher kurz und knackig zusammenfassen?

Das Thema ist zwar komplex, aber wenn Sie die Kurzform möchten: Es schont die Waldbestände, man braucht für Graspapier keine Chemie, weniger Wasser, weniger Energie, die Transportwege der Rohstoffe sind erheblich kürzer. Darf ich noch etwas zur Buchproduktion hinzufügen?

 

Ja, bitte.

Wir produzieren unsere Bücher vegan, also komplett ohne tierische Bestandteile. Unser Leim ist ohne Knochenmehl, die Farben auf pflanzlicher oder mineralischer Basis. Wir forschen gerade an Algen-Farben. Sogar unsere Lesezeichenbänder und die Gummibänder unserer Notizbücher lassen wir extra weben, weil wir keinen Hersteller finden konnten, der ohne Plastik und tierische Rohstoffe auskommt. Und wir setzen unsere Makulatur als Verpackung ein.

Der erste Matabooks-Roman „Das Flüstern der Rebellion“ ist von einem Teenager geschrieben und handelt von einer Dystopie: einer zukünftigen Welt, die unbewohnbar geworden ist. Absichtlich so symbolisch?


Schon auch. Natürlich gefiel uns die Geschichte, sie ist wirklich gut geschrieben. Aber Sie haben Recht, wie sehen uns auch als Rebellen. Was wir machen, ist eine Ansage an die herkömmliche Medienproduktion: Es muss anders gehen und es geht auch anders! Dass wir jungen Menschen eine Stimme geben, ist Konzept. Sophie hat ihr Buch mit 13 geschrieben. Aktuell produzieren wir einen Roman eines Mittzwanzigers und die Lebensgeschichte einer 19-Jährigen. Normale Verlage winken da eher ab. Wir geben jungen AutorInnen und IllustratorInnen sehr gerne eine Stimme. Denn sie haben etwas mitzuteilen und sollten bei allem mitreden dürfen.

Wie geht Ihre Rebellion weiter?


Wir wollen effizienter werden und in allen Bereichen wachsen. Es sollen nicht nur immer mehr Menschen sich an einem Arbeitsplatz wie bei uns wohlfühlen können, wir wollen auch die Industrie verändern. Gerade entwickeln wir den ersten Bio-zertifizierten Klebstoff aus regionalen Rohstoffen. Und, wie schon erwähnt, die Algen-Druckfarbe.


Das sind aber ziemlich viele Baustellen!


Von nichts kommt nichts. Die Natur ist auch vielfältig.


Und wie sind Sie auf uns gekommen?


Wenn man eine besonders nachhaltige Druckerei sucht, stößt man ziemlich schnell auf Lokay. Gespräche mit Ralf Lokay haben mich dann überzeugt, dass wir eine gemeinsame Wertebasis teilen. Wir haben uns darüber ausgetauscht, warum wir das machen, was wir machen. Es sind Details, die überzeugen. Es gibt leider auch eine Menge Anbieter, die sich nur mit Worten schmücken, aber andere Intentionen haben. Lokay hat auch schon mal „Nein“ zu einer Idee gesagt, weil sie nicht umweltfreundlich genug war. Matabooks und Lokay meinen es eben ernst.

Neu bei Lokay: Büchernarr Raphael Emich (Beratung)

Das erste Mal merkte Raphael Emich, wie sehr ihn sein neuer Arbeitsplatz bei Lokay schon prägt, als er vor einigen Wochen seine Brotdose für einen Messebesuch fertigmachte: Er packte seine Biostulle wie selbstverständlich mit Butterbrotpapier ein, statt wie früher mit Alu- oder Frischhaltefolie. Und auch das Eigenheim, das er gerade für seine Familie und sich baut, bekam spontan eine bessere Dämmung und eine Pelletheizung.

„Wie intensiv man das Thema Nachhaltigkeit durchdenken und anwenden kann, hatte ich für mich noch nicht entdeckt. Es beschränkte sich im Wesentlichen auf Mülltrennung und gelegentlich Fahrrad statt Auto“, sagt der Fast-Fünfzigjährige. „Ich musste in der ersten Zeit bei Lokay eine ganze Menge dazulernen. Aber da habe ich in meinem neuen Chef den besten denkbaren Lehrmeister.“ In Sachen Buchdruck dagegen kann man Raphael Emich kaum noch etwas beibringen. In seinen über zwanzig Jahren Berufserfahrung hat er schon an der (Buch-)Druckmaschine gestanden, später den Betrieb geleitet und danach auch noch in einer Buchbinderei in leitender Funktion angeheuert. Mit Bindetechniken und Veredelungen kennt er sich also hervorragend aus und freut sich, sein gesammeltes Wissen im Verkaufsteam von Lokay einbringen zu können.

Inzwischen ist er auch mit den anderen Produkten unserer Druckerei vertraut, aber den Büchern gehört nach wie vor sein Herz. Haptik und Leseerlebnis können in seinen Augen nicht durch Technologie ersetzt werden. „Meine Frau und ich versuchen regelmäßig, unserer zehnjährigen Tochter mit tollen Büchern von Smartpad und Handy abzubringen.“ Schmunzelnd fügt er hinzu: „Joanne K. Rowling sei Dank funktioniert das auch. Harry Potter bringt selbst Digital Natives dazu, Bücher zu lesen.“ Welcher war sein literarischer Kinderheld? Er muss nicht lange nachdenken: „Pippi Langstrumpf!“. Aber keine Sorge, Raphael weiß genau, dass Zwei mal Drei nicht vier und Drei Neune macht. Probieren Sie es aus und schicken Sie ihm – widdewiddewitt – eine Druckanfrage.

Wenn Sie mit Raphael Emich über Bücher, Buch- oder andere Druckprojekte reden möchten, erreichen Sie ihn unter emich@lokay.de oder 06162 930239

Raphael Emich

Tel: 06162-930239
E-Mail: emich(at)lokay.de

Ihr persönlicher Ansprechpartner

Wir bieten unseren Kunden neben dem bestmöglichen Service eine umweltgerechte Beratung und vielfältigste und kreative Produktvariationen. Ihre Botschaften und Einfälle sind bei uns in verantwortungsvollen, guten Händen.

Gesund auf der Yogamatte? Leichte Übung!

Auf der langen Liste unserer guten Vorsätze steht einer ganz oben: Mehr Bewegung, also mehr Sport! Zu den liebsten Sportarten unseres Teams gehören Fahrradfahren, Joggen und Fußball. Aber auch Yoga finden wir extrem attraktiv. Es hat so viele gute Effekte für den gesamten Körper und den Geist: Es baut Stress ab, trainiert, harmonisiert – und man findet auch leicht einen Einstieg. Als Anfänger verrät man sich nicht durch Japsen samt hochrotem Kopf wie beim Joggen. Oder dadurch, dass man seinen Mitspielern und dem Ball auf dem Weg zum Tor nur hinterherwinken kann. Für jedes Alter, jeden Bedarf und jedes Level bietet Yoga Übungen, die wirken.


Yoga kann jeder üben, der atmen kann“ – T.K.S. Krichnamarcharya


Nun möchte man aber seine Atemübungen machen, ohne dass einem der Chemiegeruch von Weichmachern aus der Yogamatte in die Nase steigt. Da ist der zarte, entspannende Duft von Lavendelblüten, eingenäht in den Rand einer Matte aus feinsten Naturstoffen, doch die bessere Alternative. Und auch die übrigen Materialien schaden weder der Haut noch der Umwelt: Bio-Baumwolle, darunter Schurwollfilz und die Unterseite aus Flachs und Naturlatex. Mit dieser Matte fällt einem das Durchhalten doch gleich viel leichter.


Und wenn der innere Schweinehung dann doch mal lieber Netflix schauen will, vertreibt die Matte im Kleiderschrank solange die Motten. Ommm!


Yogamatte, 70 x 185 cm, rund 100 Euro, erhältlich in „Grüne Erde“-Läden und online hier.

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