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Kraftakt EMAS-Zertifizierung – Warum tue ich mir das an?

Testfrage: Können Sie in einem Satz beschreiben, was EMAS ist?               

Sie haben 10 Sekunden Bedenkzeit.

Die Internetsuche über Ecosia (das ist Google in grün mit Baumpflanz-Feature) ist dabei natürlich tabu.

Falls Sie jetzt milde lächelnd denken: „Easy, weiß ich – EMAS ist eine Kombination aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen, die ihre Umweltleistung freiwillig verbessern wollen“, dann ziehe ich den Hut vor Ihnen. Sie kennen sich aus, wahrscheinlich ist Ihre Firma ebenfalls EMAS-zertifiziert.

Falls Sie stattdessen aber gerade zum ersten Mal Ecosia ausprobiert haben, um herauszufinden, was EMAS ist, ziehe ich meinen Hut ebenfalls. Denn dann sind Sie a) ein Rebell, weil ich die Internetsuche eigentlich verboten hatte. Und b) sind Sie wissbegierig und offen für alles, was den Umweltschutz weiterbringt.

Und falls Sie an dieser Stelle meines Artikels immer noch nicht wissen, was EMAS ist, ziehe ich... nein, nicht den Hut, sondern eine Parallele zu einem großen Teil meiner Kunden. Viele von ihnen wissen es nämlich auch nicht.

Wenn es kaum einer würdigt – warum tue ich mir jedes Jahr aufs Neue den Stress an, das Zertifikat zu erhalten? Warum lasse ich über Wochen hinweg Mitarbeiter sämtliche Daten zu Energieverbrauch und Emissionen analysieren, und Probleme sowie deren Lösungen suchen? Setze uns freiwillig strengen und anstrengenden Überprüfungen unserer Umweltleistung aus?

Für die Antwort brauche ich eigentlich auch nur 10 Sekunden:

Für mich, mein Gewissen und meinen Betrieb. Alle Mitarbeiter sind beteiligt und wir optimieren unsere Prozesse mit EMAS einfach noch gründlicher und systematischer. EMAS ist neben vielem anderen auch ein Selbstdisziplinierungs-Werkzeug. Klar ist es stressig. Aber man wird auch belohnt. Und damit meine ich nicht das Siegel, dass wir – wie jetzt – nach erfolgreicher Überprüfung durch die unabhängigen Gutachter auf unsere Website stellen dürfen (siehe oben: nur Wenige können die dahinterstehende Leistung ermessen). Und ich meine auch nicht die langfristigen Kosteneinsparungen, obwohl... die sind schon gut und wichtig.

Nein, es ist ganz simpel: Gemeinsam mit meinem Umwelt-Team habe ich mein Unternehmen einfach besser im Griff. EMAS ist eine Versicherung, dass wir von unserem grünen Weg nicht abkommen!

Ihr

Ralf Lokay

PS: Für alle, die mehr über EMAS erfahren wollen: https://www.emas.de/ueber-emas/

Hallo, Herr Stromsparhelfer!

Marlene Potthoff ist die Projektleiterin vom "Stromspar-Check“, das vor über zehn Jahrenvom Deutschen Caritasverband e.V. und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen (eaD) e.V. ins Leben gerufen wurde. Inzwischen läuft die Energie- und Wassersparberatung überaus erfolgreich bundesweit an über 150 Standorten. Als wir den Auftrag bekamen, die Energiesparbroschüre für den Stromspar-Check zu drucken, mussten wir das erstmal für uns zusammenbringen: Caritas und Strom. Frau Potthoff klärt auf: 

Was hat die Caritas mit Strom zu tun?

Das sind Sie nicht die einzigen, die im ersten Moment verwundert sind. Wenn man genauer hinschaut, ist das gar nicht so weit auseinander. Da ist zum einen der Umweltaspekt: Unser christliches Leitbild ist die Bewahrung der Schöpfung. Also auch Umwelt- und Klimaschutz. Dazu kommt der zweifache soziale Aspekt: langzeitarbeitslose Menschen werden zu kompetenten Beratern – wir nennen sie „Stromsparhelfer“. Sie gehen in Haushalte, in denen das Geld knapp ist. Dort zeigen sie dann kostenlos, mit welchen einfachen Maßnahmen die Ausgaben für Strom, Wasser und Heizung reduziert werden können.

 

Zum Beispiel den Fernseher nicht auf Standby zu schalten?

Seine Geräte nicht auf Standby laufen lassen, das kann tatsächlich jeder ohne Komfortverlust schaffen. Wir haben aber noch viel mehr Tipps, die genauso einfach anzuwenden sind. Die teilnehmenden Haushalte bekommen außer Tipps aber auch Soforthilfen wie Energiesparlampen, schaltbare Steckdosenleisten, Kühlschrankthermometer und einen 100 Euro-Gutschein für die Neuanschaffung eines energieeffizienten Kühlgeräts.

 

Klingt gut, aber ist es mit dem Stromsparen nicht wie mit vielen guten Vorsätzen: Der Ehrgeiz lässt schnell wieder nach?

Diese Erfahrung machen wir nicht. Vielleicht liegt das daran, dass der positive Effekt sich schnell einstellt, die Tipps so praktisch sind und die Beratung ganz individuell auf die Teilnehmenden zugeschnitten ist. In den zehn Jahren, die es das Projekt schon gibt, hat jeder Haushalt jährlich durchschnittlich 150 Euro gespart. Das ist für viele Familien, RentnerInnen oder Arbeitslose eine Menge Geld.

 

Trotzdem: Wie nachhaltig ist die Stromspar-Beratung?

Unsere Stromspar-Teams machen insgesamt drei Besuche. Einen zur Aufnahme aller energierelevanten Daten im Haushalt, den zweiten zum Einbau der Soforthilfen und zur Beratung. Und den dritten ein Jahr nach der ersten Beratung. Dann schauen sie sich die bisherigen Erfolge gemeinsam mit den TeilnehmerInnen an – und finden oft noch weitere Einsparpotentiale.

 

Und was sind die wichtigsten Erfolge des Projekts?

Über 320.000 Haushalte wurden beraten und begleitet, das sind fast 700.000 Menschen. Wir konnten damit das Thema Stromkosten breit in die Bevölkerung tragen. Aber am meisten freut alle Beteiligten der wirklich praktische Nutzwert. Unsere Stromsparhelferinnen und -helfer werden in ihren Regionen oft sogar auf der Straße erkannt und darauf angesprochen, wie viel Geld schon gespart wurde.

 

Wie in der berühmten Werbung einer Versicherung: „Hallo, Herr Kaiser...“?

Genau. Unsere Stromspar-Teams sind essentiell für den Erfolg des Projekts. Sie beraten auf Augenhöhe. Als ehemalige Langzeitarbeitslose wissen sie aus eigener Erfahrung, wie es ist, mit wenig Geld auskommen zu müssen und Sorgen wegen der Stromrechnung zu haben. Sie sind umfassend geschult, wenden die Tipps auch in ihrem eigenen Leben an und können glaubhaft sagen: Das funktioniert, das habe ich alles selber ausprobiert.

 

Sie haben bei uns jetzt erstmals eine Broschüre mit diesen Tipps gedruckt. Ist das quasi ein „Best of“ aus über zehn Jahren Stromspar-Check?

Mit der Broschüre haben wir uns Zeit gelassen. Zunächst haben wir mit Material gearbeitet, das es schon auf dem Markt gab. Inzwischen haben wir ein sicheres Gefühl für die Tipps, die wirklich praktikabel sind und gut ankommen. Sprache und Gliederung sind klar und einfach, damit man alles schnell findet und versteht. Es gibt auch Kurzfassungen einzelner Kapitel, und Versionen in den wichtigsten Sprachen.

 

Die Broschüre ist natürlich klimafreundlich gedruckt. Was haben Sie hier von uns, von Lokay, erwartet?

Es gibt zwar viele Druckereien, die Recyclingpapier oder umweltfreundliche Farbe anbieten, aber Lokay gehört zu den wenigen, die darüber hinaus ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept haben. Uns war wichtig, dass die Druckerei unsere Werte teilt und sich diese Werte in jedem Aspekt der Produktion wiederfinden. Die regionale Nähe zu unserem Standort Frankfurt hat aus diesem Grund auch eine Rolle gespielt. Wir fühlen uns bei Ihnen gut aufgehoben.

 

Herzlichen Dank! Und wir sind entzückt über dieses schöne Projekt!

Falls auch Sie gerade die Produktion einer Broschüre planen, und mehr Umweltschutz wollen als nur bei Farbe & Papier, steht Ihnen unser Umweltdruck-Berater Raphael Emich gerne mit Infos, Rat und Tat zur Seite: emich(at)lokay.de.

Papier verschwindet spurlos…

Welches Papier nehme ich nur?

Sie kennen das sicher, es ist bei fast jedem Druckauftrag dasselbe: Die Qual der Auswahl des passenden Papiers. In den Anfangsjahren der Umweltbewegung war es noch so simpel wie unbefriedigend. Man konnte sich zwischen dem dünnen und dem dicken hässlichen braungrauen Recyclingpapier entscheiden, und – ratterratter – schon legte die Druckmaschine los.

Heute gibt es viele tolle Öko-Papiere. Aus Lumpen, Stroh, Hanf, Baumwolle, Stein, Hastenichgesehn. Grasgrünes Papier aus Gras, kaffeebraunes Papier mit Kaffeesatz. Papier in pastell oder grell, schlohweiß, grau oder nachtschwarz. Ihnen steht jeder denkbare Weißegrad und jede Preisklasse offen. Ein Druckprodukt kann heute ökologisch sein und gleichzeitig von absolut atemberaubend fantastischer Optik und Haptik.

Kommen wir also zurück zur Frage:
Welches Papier nehme ich denn nur?

Entscheide ich für jedes Projekt neu, oder bleibe ich einer Sorte treu? Tolle „Allrounder“ waren bis lang die Circle-Papiere. Eine der beliebtesten Umweltpapierserien verschwand aber vor kurzem plötzlich vom Markt – Circle- Matt/Offset/Silk und Gloss mitsamt seiner FSC- oder Blauer Engel-Siegel. Zwar heißt es, dass sie von einem anderen Hersteller und mit neuer Rezeptur neu aufgelegt werden sollen, aber das kann dauern. Und auch die alternativen brauchen Zeit um sich zu etablieren. Viele Circle-Fans unter unseren Kunden müssen sich jetzt wieder neu orientieren. Es bleibt schwierig.

Die gute Nachricht ist: Während viele unserer Nicht-Kunden sich einsam und verloren durch die Wahl quälen, sich erschöpft mit zahllosen Papierfächern Luft zuwedeln und verzweifeln, haben unsere Kunden – uns!

Wir sind eine Mischung aus Partnerschaftsvermittlung und Pferdeflüsterer, nur für Papier. Wir wissen, welches Papier perfekt für Ihr Projekt ist und wie man damit umgeht. Wir möchten ja nicht prahlen, aber... doch, eigentlich möchten wir prahlen: Wir können das ziemlich gut. Probieren Sie es aus: lokay(at)lokay.de.

Sensation – echter Osterhase hoppelt vor Überwachungskamera!

Sie glauben an den Blauen Engel und an Umwelthelden, aber nicht mehr an Weihnachtsmann und Osterhasen? Recht so! Schließlich sind wir alle erwachsen und kennen uns aus. Obwohl... die Freude war doch eigentlich ganz real, als wir damals ein ums andere Schokoladen-Ei aus Büschen und Beeten klaubten und in unser mit knisterndem Ostergras gefülltes Körbchen legten. Ist schon irgendwie netter, als sich die Schokolade im Biomarkt selber in den Einkaufswagen zu packen, neben Tofu und Waschnüsse. Dass sich auch großgewordene Kinder nach ein bisschen Osterhasenmagie sehnen, kann man auf Youtube entdecken. Hunderte von Videos haben sich da im Laufe der Jahre angesammelt, auf denen Osterhasen mal von Überwachungskameras mal von Hobbyfilmern erhascht wurden. Der Skeptiker in Ihnen wird einwenden, dass es sich vielleicht möglicherweise gar nicht um echte Zufallsaufnahmen des echten Osterhasen handelt. Aber was sagt das Kind in Ihnen?

Wie wäre es, wenn Sie ein kleines Stück magische Osterfreude zurückbekämen? Es verhält sich nämlich so: Der Osterhase ist uns letztes Jahr vor unsere Sicherheitskamera gehoppelt. Und weil wir ihm versprochen haben, die Aufnahme nicht auf Youtube hochzuladen, bringt er uns in diesem Jahr 5 gefüllte Osterkörbe für die LeserInnen unseres Newsletters.

Die von ihm mit eigenen Pfötchen gebastelten Körbe aus Graspapier sind gefüllt mit nachhaltiger Zotter-Schokolade, ökofairen Ponchito-Überraschungseiern, im Kupferkessel gebrannten Govinda-Mandeln und Ökonorm-Eierfarbe.

Schreiben Sie uns bis Donnerstag 13 Uhr einfach eine Mail an gruenesblatt(at)lokay.de mit dem Betreff: „Es gibt den Osterhasen!“, dann kommen Sie noch in die Oster-Losbox!

Wir schicken das Päckchen auf Wunsch auch an Ihre Eltern.
Die wissen dann, was zu tun ist.

Das Lokay-Team wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein sonniges, fröhliches und schokoladiges Osterfest!