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Sustainable Development Goals: Zukunfts-Marathon statt Tanz auf dem Vulkan

Armut, Hunger, Klimawandel – im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals bzw. SDG) verabschiedet, mit denen die Weltgemeinschaft diese Probleme bis 2030 in den Griff kriegen soll. Die SDG sind ein Kompass für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. 139 Länder haben sich darauf verständigt.

Soweit die Idee. In der Realität sieht es leider so aus, dass der Stand der Umsetzung dieser SDG und des Pariser Klima-Abkommens weit, weit, weeeit hinter dem Notwendigen hinterherhinkt. Schlimmer noch: Bei den allermeisten Zielen macht die Weltgemeinschaft Rückschritte: Die soziale Ungleichheit steigt, die Anzahl der Hungernden nimmt zu, die Klimakrise schreitet voran.

Wann geht es also endlich los, wann beginnt die "Dekade des Handelns", die UN-Generalsekretär António Guterres ausrief? Einen besonders dynamischen Eindruck machen die StaatschefInnen der Welt nicht gerade. Es wird endlos palavert und verhandelt. Manch vollmundige Ankündigung wird gemacht und angesichts des Beharrungsvermögens zentraler Wirtschaftssektoren oder populistisch-nationalistischer Stimmen wieder auf Eis gelegt.

Gefährlicher Tanz auf dem Vulkan

Mit der Schrittfolge "einer vor, zwei zurück, Ausweichschritt nach rechts" kann man vielleicht einen Quickstep auf dem Vulkan tanzen. Aber da ist dann halt ein gefährlicher Abgrund und man bekommt verdammt heiße Füße. Und früher oder später bricht das Chaos aus. Voran kommt man nur, wenn man auch voran schreitet. Das können kleine und große Schritte sein. Aber sie müssen entschlossen Richtung Zukunft gehen. Die SDG sind ein Marathon, kein verzagtes Tänzeln im Kreis!

Wir Weltbürger müssen das Klima des Wandels erzeugen, damit die Politik sich traut, überfällige Entscheidungen zu treffen. Allen voran wir Unternehmer. Wir Öko-Pioniere beweisen längst, dass wir überzeugende klimafreundliche Alternativen produzieren können. Und dass es dafür eine stetig wachsende Zielgruppe gibt. Die Rendite ist vielleicht nicht so groß wie es Umwelt und Menschen ausbeutende Betriebe gewohnt sind. Dafür zerstört der Konsum unserer Produkte aber auch nicht die Grundlagen unseres Seins und unseres Produzierens. 

Ich nenne mal ein paar Beispiele, wie wir bei Lokay zu den 17 Sustainable Development Goals beitragen:

  • Wir achten und fördern die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen mit ergonomischen Arbeitsplätzen (Ziel 3). 
  • Durch unsere Klos läuft seit einigen Jahren Regenwasser, das wir in einer Zisterne sammeln. Wir verzichten bei unseren Druckprozessen auf schädliche Chemikalien, nutzen umweltfreundliche Reinigungsmittel. Und wir fördern Brunnenprojekte durch Klimaschutzzertifikate und Spenden (Ziel 6).
  • Ökostrom ist für uns als Umweltdruckerei ein "No-Brainer" (Ziel 7). 
  • Wir bieten unseren MitarbeiterInnen innovative Mobilitätskonzepte wie Job-Rad und Gratis-ÖPNV (Ziel 9), 
  • haben eine faire und chancengleiche Gehaltsstruktur (Ziel 10),
  • sind EMAS- und mit dem Blauer Engel zertifiziert und fördern die Kreislaufwirtschaft (Ziel 12).
  • Wir haben Großes geleistet – wie die millionenteure Sanierung unseres Gebäudes (Ziel 13). 
  • Und Kleines – wie das von MitarbeiterInnen und ihren Kindern selbstgezimmerte Insektenhotel (Ziel 15).

Beim SDG-Marathon ist für jeden „Fitnesslevel“ etwas dabei. Na los – ziehen Sie sich die Laufschuhe an und machen Sie sich auf den Weg, die Lahmarschigen, die Zauderer, die Skrupellosen und Ewiggestrigen hinter sich zu lassen!

Ihr Ralf Lokay

PS: Der große Udo Jürgens sang es 2007 ...

Jubiläumsbroschüre mit alpinaweißer Weste

Interview Caroline A. Walter, DAW (Deutsche Amphibolin Werke)

Das berühmteste DAW-Produkt ist das Alpinaweiß, die meistgekaufte Innenfarbe Europas, und die bekannteste Marke ist Caparol: Die DAW (Deutsche Amphibolin Werke) ist mit 900 Millionen Jahresumsatz ein führender Hersteller von Wandfarben und Lacken in Europa. Am 15. Januar feierten die Unternehmerfamilie Murjahn und die 5.600 Mitarbeiter das 125-jährige Firmenjubiläum.

Die DAW war schon in den frühen Jahren ein Nachhaltigkeits-Pionier, auch wenn das Ende des 19. Jahrhunderts noch nicht so hieß. Die Wandfarben waren einfach kundenfreundlich auf Haltbarkeit, also längere Renovierungszyklen, einfache Anwendung und Unbedenklichkeit für die Gesundheit hin entwickelt. Dieser Ethos hat der DAW eine Erfolgsgeschichte beschert, die jetzt in einer aufwändigen Jubiläumsbroschüre erzählt wird. Mit der Corporate Identity-Managerin Caroline Walter sprachen wir über die Produktion.

Forschung, Gebäude, Lieferketten – alles bei DAW ist auf Nachhaltigkeit getrimmt. Da durfte die Jubiläumsbroschüre sicher keine Ausnahme sein?

Richtig. Sämtliche Nachhaltigkeitsaspekte sind natürlich auch in die Produktion der Broschüre eingeflossen. Wir haben FSC-Papier, umweltfreundlichen Druck und bei der Bindung wollten wir einen Anbieter, der aus der Region kommt. Die Broschüren sind handgenäht. Vor allem aber haben wir Wert darauf gelegt, dass es ein hochwertiges und schönes Produkt wird.

Inwiefern ist Schönheit nachhaltig?

Das ist wie bei unseren Farben. Etwas das schön ist und lange hält, bleibt. Besser kann man Ressourcen nicht schonen als Produkte zu erschaffen, die ihre Nutzer lange erfreuen. Wir wollten, dass die Leute unsere Broschüre gerne in der Hand halten. Sie sollte so schön sein, sich so gut anfühlen, dass man sie durchblättern, lesen und behalten möchte. Kein Wegwerfprodukt eben.

Und wie haben Sie das umgesetzt?

Zum Beispiel durch eine besondere Sorgfalt bei der Papierauswahl. Ralf Lokay hat uns zahllose Muster vorgelegt. Wir haben lange ausprobiert und gesucht, bis wir die perfekte Haptik hatten. Durch Prägungen haben wir die Haptik noch verstärkt. Dann die Farbigkeit, vor allem das satte Petrol aus unserem CI, das in Kombination mit Gold besonders wertig wirkt. Das Design ist natürlich zentral. Unser Grafiker hat überall in der Broschüre den 60 Grad-Winkel von Amphibol eingesetzt. Ganz subtil bei Texten und Bildern.

Der 60 Grad-Winkel von Amphibol?

Amphibol ist das mineralische Gestein, das den Erfolg des Familienunternehmens begründet hat. Es wurde im Odenwald entdeckt und abgebaut und zu Farb- und Verputzpulver verarbeitet. In diesem Mineral, und das ist ganz spezifisch, finden Sie überall 60 Grad-Winkel. Den haben wir im gestalterischen Konzept der Broschüre und im Jubiläumslogo 125+ aufgegriffen.

Sie haben nicht nur ein Jubiläumslogo, sondern auch einen Jubiläumsslogan: We are family. Wie ist in die Broschüre eingeflossen, dass sie seit 125 Jahren ein Familienunternehmen sind?

In unserer Broschüre gibt es nicht den üblichen schnöden Ablauf der Historie wie man ihn aus unzähligen Firmenchroniken kennt. Das will kein Mensch lesen. Wir erzählen die Geschichte des Unternehmens in Geschichten. In kurzweiligen Anekdoten, beispielsweise über die Inhaber. Wie war das beispielsweise, als Ralf Murjahn in der Silvesternacht zum Jahr 1990 auf der Berliner Mauer sitzt und den Mauerfall feiert. Kurz darauf wird die Lacufa in Ostdeutschland Teil der DAW. Eine neue Ära. Die vielen sehr persönlichen Anekdoten sollen die Leser unterhalten und schmunzeln lassen – wie auf einer Familienfeier.

Hatten Sie bei der Produktion auch so viel Spaß, oder gab es Herausforderungen, die Ihnen den Schweiß auf die Stirn getrieben haben?

Oh, wir hatten schon Momente, in denen wir uns gesagt haben: Was für ein Wahnsinn! Immerhin haben wir ja parallel auch noch einen Film und einen Festakt gestemmt. Bei der Druckproduktion war es vor allem die Bindung. Wir wollten die Broschüre unbedingt handgenäht haben. Das ist bei 4.000 Exemplaren ein erheblicher Zeitfaktor, den wir anfangs nicht eingeplant hatten, weil die Idee mit der Bindung erst während der Arbeit an der Broschüre kam.

Für die Produktion haben Sie unsere Umweltdruckerei ausgewählt. Haben wir Ihre Erwartungen erfüllt?

Die Broschüre hat unsere Erwartungen übertroffen! Sie kommt unheimlich gut an. Ralf Lokay hat uns wirklich gut beraten. Bei der Papierqualität hat er uns geduldig Muster um Muster ausprobieren lassen. Und die Idee mit der handgenähten Bindung stammt von ihm. Dann kam er eines Tages mit zwei Musterexemplaren der Broschüre vorbei und sagte, er habe mal gerundete Ecken ausprobiert, wir sollten vergleichen. Wir haben uns seinen Vorschlag angesehen und wussten alle gleich: Ja, wir wollen gerundete Ecken. Das macht es nochmal wertiger. Es war eine tolle Zusammenarbeit, weil Ralf Lokay nicht nur alle Umweltaspekte im Blick hat, sondern auch Ideen einbringt und mitdenkt.

Nevens Dankeschön-Video zur Spendenaktion

Im letzten Newsletter hatten wir zu Spenden für die Neven Subotic-Stiftung aufgerufen. Sie, liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters, haben uns geholfen, unser Spendenziel von 1.500 Euro zu erreichen. Nicht nur wir möchten uns für Ihre großen Herzen bedanken – auch die Stiftung hat uns ein Video mit einer persönlichen Dankesbotschaft geschickt, in dem Neven Subotic höchstpersönlich erklärt, wie wir gemeinsam ganz konkret das Leben von 20 Menschen in der äthiopischen Tigray-Region zum Besseren verändert haben. Dieser Dank gilt uns allen!

Gewinnen: 10 x Weltverbesserer-Socken!

Ihre Socken sind schick, warm, weich, klimaregulierend, fairtrade und bio? Echte Traumsocken also? Gar nicht mal schlecht. Für den Anfang. Aber da geht noch mehr!

Es gibt tatsächlich Socken, die zusätzlich zu ihren guten Trageeigenschaften und der nachhaltigen Herstellung auch noch die Welt verbessern, indem sie einen kleinen Schritt in Richtung der Milleniumsziele (SDG) gehen. Jedes Sockenpaar von Conscious Step pflanzt zwanzig Bäume, oder liefert 18 Monate lang sauberes Wasser, oder zwei Schulbücher, eine Woche HIV-Therapie zur Verhinderung der Übertragung oder sechs Lebensmittelpakete für unterernährte Kinder. Die Muster und die kleinen gestickten Symbole auf den Socken sind speziell für den zugehörigen guten Zweck entworfen. 

Die „bewussten“ Socken von Conscious Step sind also nicht nur schick und fair, sie bewirken auch etwas:

Wir verlosen 10 Paar SDGSPS ("Sustainable Development Goals Super Power Socken"). Wenn Sie eines dieser wirkmächtigen Fußkleider gewinnen möchten, schreiben Sie uns, welchen gute Zweck Sie demnächst öffentlich und mit beiden Füßen vertreten wollen:

E-Mail mit dem Betreff: »Ich möchte SDG-Socken gewinnen« an gruenesblatt(at)lokay.de genügt!

  1. Bedrohte Tierarten schützen: Gepard
  2. Armut bekämpfen
  3. Bäume pflanzen
  4. Regenwald erhalten
  5. Bedrohte Tierarten schützen: Giraffe
  6. Ozeane retten
  7. Versorgung mit sauberem Wasser
  8. Lebensmittel für unterernährte Kinder
     

Einsendeschluss ist der 15. April 2020

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